Ein Spiel zum Vergessen

Schon früh bekamen wir von der MTV Vorsfelde die Grenzen aufgezeigt. Bereits nach fünf Minuten lagen wir 4:0 zurück. Wir schafften erst nach fast sechs Minuten ein eigenes Tor zu erzielen. Das Problem lag jedoch nicht darin uns gute Chancen zu erarbeiten, sondern in der Verwertung dieser. Zu häufig scheiterten wir frei vor dem Tor. Hinzu kam fehlende Aggressivität in der Abwehr was eine Aufholjagd unmöglich machte. Zwar kamen wir immer mal wieder auf drei Tore ran, jedoch schafften wir es nie die Lücke zum Gegner komplett zu schließen. Nach und nach setzten sich die Wolfsburger immer weiter ab und zogen Tor um Tor davon. Am Ende verloren wir das Spiel verdient und deutlich mit 16:31 (9:16).

Ein Spiel in Vorsfelde zu verlieren ist keine Schande. Auch eine so deutliche Niederlage ist kein Grund für schlechte Stimmung. Vorüber wir uns jedoch Gedanken machen müssen, ist die Art und Weise wie wir dieses Spiel gespielt haben. Wir haben uns sehr früh aufgegeben. Keiner hat wirklich sein Herz auf der Platte gelassen. Keiner hat gekämpft und sich wirklich mit allem was er hat gegen die Niederlage gestemmt. Spätestens jetzt sollte jedem bewusst sein, dass es für uns auch in diesem Jahr um nichts anderes geht als um den Klassenerhalt. Außerdem können wir davon ausgehen, dass wir am Ende von dieser Saison wieder ganz unten stehen, wenn wir weiterhin so kampflos agieren.

Jetzt gilt es den Kopf wieder frei zu kriegen und das Spiel abzuhaken. Wir wissen ganz genau, dass wir es deutlich besser können. Dies haben wir in der Vorbereitung gezeigt. Wir werden uns nun unter der Woche im Training richtig reinhängen und alles geben. Dies muss auch passieren, denn nächste Wochekommt der HV Barsinghausen zu uns. Dieses Spiel hat schon so früh in der Saison eine hohe Wichtigkeit für uns, da auch Basche gegen den Abstieg spielt.

Tore HSG: Herale 1, Herrig 1, Winkelmann 2, Funke 6, Mitrovic 1, Lange 1, Sültmann 1, Pogadl 3