14.03.2020 Herren I - MTV Vorsfelde (HNA)

14.03.2020 MTV Vorsfelde Vorbericht HNAPlesse-Männer: Der erste Saisonsieg ist weiter das Ziel

Je drei Heim- und drei Auswärtsspiele trennen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg nun noch vom Saisonende am 2. Mai. Den Anfang macht am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg das Spiel gegen den Tabellenfünften MTV Vorsfelde, der am 9. November 2019 das Hinspiel 35:24 (17:13) gewonnen hatte. HSG-Trainer Artur Mikolajczyk sah seinerzeit trotz der deutlichen Niederlage auch Positives im Spiel seiner Mannschaft:

09.03.2020 Nachrichten Oberliga Herren (GT)

TV Jahn Duderstadt hofft auf schnelle Lösung des Trainerproblems

Beim Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt gibt es einige Baustellen: Eine davon – nämlich der vakante Trainerposten – könnte sich schon zeitnah keine mehr sein.

Natürlich ist das Kreisderby in der Handball-Oberliga ein Prestigeduell, vielmehr war die Partie zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der HSG Plesse-Hardenberg aber ein erbitterter Kampf um den Klassenerhalt. Dabei hat das Unentschieden eigentlich keiner Mannschaft so richtig weiter geholfen. Zwei Tage nach dem Spiel äußerte sich Ekkehard Loest, Vorsitzender und einer der Interimstrainer der Eichsfelder, noch einmal zu dem 24:24 am Sonnabend in eigener Halle.

Klare Führung verspielt

19:13 hatte der TV Jahn nach 40 Minuten geführt, 20:21 stand es dann plötzlich aus Sicht der Gastgeber in der 51. Minute, die sich aber wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung erspielten (24:22), der aber schließlich auch noch ausgeglichen wurde. „Da ist vieles zusammen gekommen, dass es letztlich so gelaufen ist. Auf der Gegenseite steht ein Christian Wedemeyer im Tor, der plötzlich anfängt, die Bälle zu halten. Und wir wissen, wenn er erst einmal hochfährt, wird es schwer, an ihm vorbeizukommen“, sagt Loest über den Keeper, der auch schon einmal beim TV Jahn zwischen den Pfosten gestanden hat. Hinzu kamen viele überhastete Abschlüsse, als der Spielstand immer enger wurde. „Dann fehlen der Mut und das Selbstbewusstsein“, schiebt er nach. Mit der Sperre für Kreisläufer Deni Skopic wurde im Angriff ein Spieler schmerzlich vermisst, der nicht nur abschließt, sondern auch Lücken für seine Rückraumspieler schafft. „Da hat Plesse mit Herrig und Menn dann gleich zwei gute Kreisläufer“, so Loest. Beide haben zusammen immerhin sechs Treffer zum Unentschieden beigesteuert.

Sorgenkind „Rückraum“

Der 19-jährige Kristijan Smiljcic musste in der 48. Minute vom Spielfeld getragen werden. Der Kroate fiel aus der Luft auf den Fuß eines Gegenspielers, verletzte sich am Rücken und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach einer Nacht und eingehenden Untersuchungen dort wurde er am Sonntag wieder entlassen. Wie lange ihn die Rückenprellung einschränkt und wann er wieder einsatzfähig sein wird, steht noch nicht fest. Angeschlagen war auch Justin Brand in die Partie gegangen, dennoch war er mit sechs Toren der erfolgreichste Jahn-Werfer. Noch in der Aufbauphase befindet sich Matija Junakovic, der sich nach vier Monaten und einer langwierigen Rückenverletzung wieder zurückgemeldet hat und drei Treffer erzielte. „Man merkt ihm aber noch an, dass die Kraft nicht für 60 Minuten reicht. Aber ich hoffe, dass das in den nächsten Spieler immer besser wird“, sagt Loest.

Harsche Fankritik

„Eure Pflicht – Arsch aufreißen für Fans und Verein“ stand auf einem Plakat in der Halle. „Ich kann keinem Spieler vorwerfen, dass er nur Larifari spielt“, sagt Loest, der die Ausdrucksweise der Jahn-Anhänger für unpassend und überzogen hielt. Die Mannschaft habe in den Heimspielen teilweise gute Leistungen gezeigt, leider die Partien oft nicht zu Ende gespielt. „Da geht dann schon mal der Kopf bei dem einen oder anderen Spieler runter“, hat der Jahn-Vorsitzende beobachtet, der von den Anhängern allerdings eine uneingeschränkte Unterstützung erwartet: „Guck’ Dir die Fans von Werder Bremen an“, spielt er auf das gute Fan-Mannschafts-Verhältnis des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten an.

Intensive Trainersuche

Im ersten Spiel ohne den Franzosen Christian Caillat an der Seitenlinie, haben sich Ekkehard Loest und Co-Trainer Matthias Heim, der auch auf dem Spielfeld aushalf und zwei Treffer erzielte, die Coaching-Aufgaben geteilt. In der vergangenen Woche hatte jeder jeweils eine Trainingseinheit allein geleitet, die dritte hatten sie gemeinsam übernommen. „Es gibt Gespräche, vielleicht steht am Dienstagabend schon ein neuer Trainer in der Halle. Ich bin heute noch außerhalb Duderstadts zu Gesprächen unterwegs“, sagte Loest am Montagvormittag. Sicher ist, dass er bis spätestens 21. März eine Lösung gefunden haben will. „Dann ist Handwerkerball und ich habe meiner Frau versprochen, mit ihr dorthin zu gehen. Wenn ich das nicht mache, kriege ich die rote Karte“, sagt der Unternehmer.

07.03.2020 TV Jahn Duderstadt - Herren I 24:24 (14:9) HNA

Duderstadt gegen Plesse: Kein Sieger im Krisenduell
07.03.2020 Duderstadt Bericht HNA
Artistisch: Duderstadts Matija Junakovic (10) hat sich am Kreis durchgesetzt und versucht es mit einem Rückhandwurf. Da können Plesses Sebastian Herrig (links) und Lukas Herale nur staunend zuschauen.  © Hubert Jelinek/gsd


Südniedersachsen-Derby ohne Sieger! Im Krisenduell der Handball-Oberliga trennten sich der TV Jahn Duderstadt und die HSG Plesse-Hardenberg 24:24 (14:9). Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung des Duderstädters Kristjan Smiljcic.

Der TV Jahn mit fünf Niederlagen in Folge, das Burgenteam sogar mit deren sechs, Duderstadt hatte sich unter der Woche von Trainer Christian Caillat getrennt. Gecoacht wurde das Team im Derby vom 1. Vorsitzenden Ekki Loest und seinem Assistenten „Matze“ Heim. Die Eichsfelder mit dem besseren Start, Justin Brand traf zum 2:0 (3.), das 500. Saisontor des TV Jahn. In der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber die Partie. Smiljcic und Matija Junakovic bildeten einen für die HSG unüberwindbaren Block in der TV Jahn-Abwehrzentrale. So waren die Gäste im ersten Durchgang fast vornehmlich von außen erfolgreich (sieben der neun Tore), der TV Jahn zog über 8:4 (16.) auf 11:6 (24.) davon, zur Pause stand es 14:9.

Nach dem Wechsel kam die HSG dank einer Umstellung besser ins Spiel. Trainer Artur Mikolajczyk ließ nun öfter mit zwei Kreisläufern spielen. Duderstadt hielt die Führung bis zum 19:13 (39.), blieb aber nach dem 20:16 (45.) sieben Minuten ohne Tor. Das Burgenteam drehte die Partie nun komplett, Doppelschlag von Lukas Herale zum 21:20 (52.), die erste Führung der Gäste. Der TV Jahn konterte mit zwei Treffern von Mikulas Cejka zum 23:21 (56.), doch wenig später der Schock für die Gastgeber: Smiljcic schlug mit dem Rücken hart auf dem Boden auf, musste mit einer Trage vom Spielfeld getragen werden. Noch 15 Minuten nach dem Schlusspfiff musste der Kroate von Sanitätern mit Schmerzmitteln für die Fahrt ins Krankenhaus transportfähig gemacht werden. Diagnose: Eine schwere Rückenprellung, aber zum Glück nichts gebrochen. Der TV Jahn nun vollkommen von der Rolle, kassierte nach dem 24:22 (57.) noch zwei Treffer von Herale und Sebastian Herrig zum 24:24. Ein Ergebnis, das beiden Seiten nicht weiterhilft.

„Das ist natürlich unglücklich, wenn Du mit sechs Toren führst“, stand Loest auch der Schock ins Gesicht geschrieben. Nächste Woche will er einen neuen Trainer präsentieren. Sein Gegenüber Mikolajczyk: „In der ersten Hälfte haben wir unsere Marschroute nicht umgesetzt, deshalb kam auch nichts aus dem Rückraum. Das haben wir nach dem Wechsel besser gemacht!“

TV Jahn: Krüger, Koch – Grolig, N., Ruck 3, Heim 2, Osei-Bonsu 1, Junakovic 3, Smiljcic 1, Burgdorf 4, Brand J. 6, Rollheuser, Cejka 2, Winkler 2/1

HSG Plesse: Gees, Wedemeyer – Arndt, Pogadl 3, Herrig 2, Schliesing, Menn 4, Funke, Lange, Herale 5/2, Crazius 4, Winkelmyann 3, Sültmann 3.   luc/gsd

Kristjan Smiljcic mit Rückenprellung

07.03.2020 TV Jahn Duderstadt - Herren I 24:24 (14:9) GT

Duderstadt und Plesse-Hardenberg teilen die Punkte im Kreisderby
07.03.2020 Duderstadt VolkerDas Südniedersachsen-Duell in der Handball-Oberliga hat keinen Sieger hervorgebracht: Der TV Jahn Duderstadt und die HSG Plesse-Hardenberg haben sich am Sonnabendabend vor 500 Zuschauern in der Sporthalle „Auf der Klappe“ mit 24:24 (14:9) getrennt. Während die einen mit dem Remis leben können, trauern die anderem einem verschenkten Zweier hinterher. Die Botschaft der Duderstädter Fans an ihre Mannschaft vor Spielbeginn war unmissverständlich: „Eure Pflicht: Arsch aufreißen für Fans und Verein“ und „Mit aller Gewalt Klassenerhalt“ stand auf Spruchbannern des Eichsfelder Anhangs.

07.03.2020 Tageblatt-Interview Daniel Menn (GT)

Menn vor Derby: „Haben durchaus die Chance, etwas mitzunehmen“

Die HSG Plesse-Hardenberg gastiert am Sonnabend beim TV Jahn Duderstadt (18 Uhr). HSG-Kreisläufer Daniel Menn (32) spricht vor dem Südniedersachsen-Derby in der Handball-Oberliga im Tageblatt-Interview über seine Duderstädter Vergangenheit, die geringen Chancen seiner Mannschaft im Abstiegskampf und das bevorstehende Karriereende.

Tageblatt: Am Ende dieser Saison werden Sie die Handballschuhe an den Nagel hängen. Das Spiel gegen Duderstadt wird Ihr letztes Derby sein. Blicken Sie dem mit Wehmut entgegen?

Das kann man schon sagen. Wobei ich mich selbstverständlich darauf freue, das Derby noch mitzunehmen. Wie ich mich am letzten Spieltag fühlen werde, kann ich noch nicht sagen. Es werden jetzt immer weniger Spiele. Da ist das Derby schon noch mal etwas Besonderes.

Drei Jahre lang haben Sie selbst das Trikot des TV Jahn getragen. Welche Bedeutung hat das Wiedersehen mit dem Ex-Klub?

Die Bedeutung nimmt ab, wenn Leute, mit denen man zusammengespielt hat, nicht mehr auf der Platte stehen. Aber vielleicht wird Matze Heim ja auch gegen uns spielen. Abgesehen davon ist es natürlich schön, alte Zuschauer wiederzusehen – man kennt sich.

Das Hinspiel gegen Duderstadt hat Ihre Mannschaft in eigener Halle nur knapp mit 24:26 verloren. Wie stehen die Chancen für das Rückspiel?

Wir hatten jetzt ein gutes Spiel gegen den Tabellenführer, das hat Braunschweig sich anders vorgestellt (22:27, Anm. d. Red). Die guten Sachen aus diesem Spiel nehmen wir mit. Derbys sind ähnlich wie Pokalspiele: immer offen. Die Trennung von Christian Caillat auf Duderstädter Seite sorgt nun für etwas Ungewissheit, das kann für beide Mannschaften positiv oder negativ sein. Ich glaube aber, dass wir durchaus eine Chance haben, da etwas mitzunehmen.

Der HSG Plesse-Hardenberg fehlen sieben Spiele vor Saisonende zehn Punkte auf das rettende Ufer. Die Situation ist scheinbar aussichtslos. Glauben Sie noch an den Klassenerhalt?

Natürlich ist es schwer, da brauchen wir nicht drumherum reden. Wir haben viele Spiele verloren, die wir hätten gewinnen können. Wir entwickeln uns, das ist gut. Ehrlich gesagt, gucken wir von Spiel zu Spiel. Wenn wir jetzt noch ein paar Punkte holen, können wir uns wieder damit beschäftigen. Wir haben den Klassenerhalt nicht abgeschrieben, aber es ist allen klar, dass es nicht gut aussieht.

Nicht nur die HSG strauchelt, auch Duderstadt kämpft um den Ligaverbleib, Rosdorf und Münden zum Beispiel stehen in der Verbandsliga unten drin. In welchem Zustand ist der Handball in Südniedersachsen?

Die Situation ist sehr schwierig und besorgniserregend, die Entwicklung ist nicht gut. Vor einigen Jahren noch haben mehrere Vereine in der dritten Liga gespielt oder waren in der Oberliga oben mit dabei. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Die Vereine wollen keine Spielgemeinschaften bilden, das hängt an persönlichen Befindlichkeiten, anders ist das nicht zu erklären. Zudem habe ich den Eindruck, dass keine richtig guten Leute aus den Jugendbereichen mehr nachkommen.

Im Mai werden Sie das letzte Spiel Ihrer Karriere bestreiten. Welche Pläne haben Sie für die Zeit danach?

Wenn man seit dem sechsten Lebensjahr Handball gespielt hat, dann ist man auch weiterhin natürlich mit dem Sport verbunden. Ich drehe aber nicht gleich durch und mache den Trainerschein, sondern habe mir vorgenommen, die freie Zeit zu genießen und nicht jedes Wochenende irgendwo zu sein. Ich werde mich meinen Hobbys Bergsteigen und Pferde mehr widmen. Da freue ich mich drauf. Weniger Sport werde ich sicherlich nicht machen.

07.03.2020 TV Jahn Duderstadt - Herren I (SB)

Duderstadt empfängt Plesse: Derby im Tabellenkeller

Derbys haben ihre eigenen Gesetze: Dagegen hat der TV Jahn Duderstadt etwas, wenn er am Sonnabend in der Handball-Oberliga die HSG Plesse-Hardenberg empfängt. Der Heimvorteil und die bessere Platzierung in der Tabelle sprechen für die Eichsfelder.

Spiel eins nach der vorzeitigen Trennung von Trainer Christian Caillat: Am Sonnabend, 7. März, empfangen die Oberliga-Handballer des TV Jahn Duderstadt die HSG Plesse-Hardenberg in der Sporthalle „Auf der Klappe“. Das Südniedersachsen-Duell steht voll und ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr.

Wie ist die Ausgangslage?
Nur drei Zähler trennen den TV Jahn Duderstadt derzeit von einem Abstiegsrang. Die 20:31-Niederlage beim TV 1887 Stadtoldendorf am vergangenen Wochenende war ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Ligaverbleib – und das neunte Spiel in Serie ohne Sieg. Die Eichsfelder haben sieben Spiele vor Saisonende ebenso wie Stadtoldendorf, Barsinghausen und Burgdorf III 12:26 Punkte auf dem Konto.

Wo steht der Gegner?
Die Lage der HSG Plesse-Hardenberg ist noch um Längen prekärer. Das Schlusslicht der Tabelle (2:36 Punkte) wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Der Klassenerhalt ist bei zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer wohl nur noch theoretisch möglich. Zuletzt konnte die Mannschaft von Trainer Artur Mikolajczyk jedoch mit einer guten Leistung gegen Spitzenreiter Braunschweig auf sich aufmerksam machen. Die HSG unterlag dem Ligaprimus am vergangenen Wochenende vor eigenem Anhang nur mit 22:27.

Wie verlief das Hinspiel?
Rund 200 Zuschauer sahen Anfang November ein enges Derby in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg. Zwar erspielten sich die favorisierten Duderstädter in der ersten Spielhälfte einen komfortablen Vorsprung und führten zur Pause mit 15:11. Doch nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gastgeber und sorgten dafür, dass der Ausgang der Partie bis in die Schlussminuten offenblieb. Das Spiel drehen konnte die HSG jedoch nicht, und der TV Jahn feierte den knappen 26:24-Erfolg mit einer Humba.

Welche Bedeutung hat das Rückspiel für den TV Jahn?
„Das Spiel ist Abstiegsduell und Derby zugleich und deshalb enorm wichtig für uns“, betont TV Jahn-Spieler Mikulas Cejka. „Wir müssen jetzt die Punkte holen, um unsere Position im Abstiegskampf zu stärken.“ Auch Ekkehard Loest, Vorsitzender des TV Jahn, hebt die Brisanz der Partie hervor: „Die Mannschaft steht bei einem Derby immer unter Druck. Plesse hat nichts zu verlieren und ist deshalb ein sehr unangenehmer Gegner. Aber wir wollen auf uns schauen. Wenn die Mannschaft ihre Leistung auf die Platte bekommt, müssten wir gegen Plesse gewinnen.“ Spätestens nach der Trennung von Trainer Caillat sei nun bei allen angekommen, „dass der Baum brennt“, betont Torhüter Julian Krüger. „Wir müssen eine kompakte Abwehr stellen und daraus Gegenstöße laufen. Wenn das klappt, bin ich optimistisch. Wir müssen gewinnen, ansonsten wird es schwer, aus dieser Abwärtsspirale rauszukommen.“

Wie hat die Mannschaft den Caillat-Abgang aufgenommen?
Am Dienstag hat die Mannschaft als erstes Kenntnis von der Entscheidung erhalten, dass Christian Caillat das Traineramt nicht erst wie geplant zum Saisonende, sondern mit sofortiger Wirkung niederlegen wird. „Ich finde sehr, sehr schade, dass er uns verlässt“, sagt Cejka. „Ich kann aber absolut verstehen, dass er aufgrund der räumlichen Entfernung nicht die Zeit aufbringen kann, die diese Situation verlangt. Ich denke, dass Ekki und Christian die richtige Entscheidung getroffen haben, da vertraue ich drauf“, so der Linksaußen. „Man hat zuletzt gemerkt, dass es in Christian arbeitet und dass er nicht zufrieden mit der Situation ist. Er hat nicht mehr gewusst, wo er noch ansetzen kann. Ob die Trennung einen Impuls geben kann, werden wir jetzt sehen“, sagt Krüger.

Wer wird am Sonnabend auf der Bank sitzen?
Co-Trainer Matthias Heim und Loest leiteten unter der Woche die Trainingseinheiten und werden auch am Sonnabend voraussichtlich gemeinsam das Kommando haben. Dieses Modell soll jedoch nur übergangsweise bestehen. „Wir gehen davon aus, dass wir kurzfristig eine Trainerlösung präsentieren können“, sagt Loest, ohne dabei weiter ins Detail zu gehen.

Wie ist die personelle Situation?
Die Lage könnte aus Sicht der Eichsfelder durchaus besser sein. Matija Junakovic, der gegen Stadtoldendorf auf das Parkett zurückgekehrt ist, befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Man merke, dass er noch erhebliche Trainingsrückstände aufweise, so Loest. Keine Überraschung nach viermonatiger Verletzungspause. Tim Isermann wird gegen Plesse-Hardenberg wieder im Kader stehen. Der Einsatz von Justin Brand, der aufgrund einer Knöchelverletzung gegen Stadtoldendorf ausgewechselt werden musste, ist dagegen fraglich. Gleiches gilt für Matthias Heim, der Beschwerden an der Leiste hat. „Wir hoffen, dass es am Wochenende wieder geht“, sagt Loest. Deni Skopic fehlt gesperrt.

07.03.2020 TV Jahn Duderstadt - Herren I (GT)

Burgenteam trifft auf angeschlagenen TV Jahn Duderstadt
Neuauflage des einzigen Kreisderbys in der Handball-Oberliga der Männer: Am Sonnabend stehen sich um 18 Uhr in der Duderstädter Halle „Auf der Klappe“ der gastgebende TV Jahn und Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg gegenüber.

Im vergangenen November gab es im Hinspiel für das Burgenteam nichts zu holen. Damals verlor Plesse-Hardenberg in Bovenden 24:26 (10:15).

HSG-Trainer Artur Mikolajczyk erinnert sich noch an die Hinrunde und den schnellen 2:7-Rückstand nach noch nicht einmal einer Viertelstunde: „Wir haben zwar am Limit gespielt, nur hatten wir in der ersten Halbzeit auf der Torhüterposition nicht so viel Unterstützung, sonst wäre der Rückstand nicht so groß gewesen.“ Apropos Torhüter: Diese hatten zuletzt in Bovenden die Aufeinandertreffen zwischen dem gastgebenden Schlusslicht und dem verlustpunktfreien Spitzenreiter MTV Braunschweig beim 27:22 für die Gäste geprägt. Braunschweigs Marek Stefanic parierte 21 Bälle. Auch der Plesse-Keeper Lennart Gees zeigte eine starke Leistung und ließ nur 27 Gegentore zu. So wenige Treffer wie bei der HSG hatte Braunschweig in dieser Saison noch nicht erzielt.

Siegeswille ist ungebrochen

Torwart Gees will an seine guten Leistungen anknüpfen: „Wir werden alles geben, in einem so besonderen Spiel unseren ersten Sieg einzufahren. Aber wir erwarten, dass die Duderstädter nach der klaren 20:31-Niederlage beim TV Stadtoldendorf mit Wut im Bauch auftreten werden und sind darauf vorbereitet, dass sie etwas gut machen wollen.“ Jedenfalls hat das Burgenteam noch längst nicht aufgesteckt: „Wir starten mit ungebrochenem Siegeswillen ins Derby, ist Luca Lange fest entschlossen.

Von Ferdinand Jacksch

07.03.2020 TV Jahn Duderstadt - Herren I (HNA)

07.03.2020 Duderstadt Vorbericht HNAVorm Derby gegen die Plesse-Männer: Jahn Duderstadt trennt sich von Trainer Caillat
Paukenschlag vor dem Regions-Derby in der Handball-Oberliga der Männer zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der HSG Plesse-Hardenberg: Die Eichsfelder trennen sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Christian Caillat, dessen Abgang nach der Saison schon feststand. Jetzt geht man schon vor den letzten sieben Spielen auseinander. Jahn-Klubchef Ekki Loest führt Caillats berufliche Lage als Grund für die Trennung an. Die ständige Pendelei zwischen Duderstadt und Hameln, wo Caillat als Physio arbeitet, sei einfach zuviel. Da helfe auch die „starke Freundschaft“ zwischen beiden nicht. Caillat hatte zuletzt schon seinen Rücktritt angeboten. Gegen Plesse werden Loest und Ex-Spieler Matthias Heim den TV Jahn coachen.

01.03.2020 HERREN I - MTV Braunschweig 22:27 (10:15) GT

HSG Plesse-Hardenberg verkauft sich teuer gegen Tabellenführer

Alles andere als Kanonenfutter war das Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg im Duell mit dem Tabellenführer der Handball-Oberliga. Das Burgenteam präsentierte sich als Team sehr stark.                                                    

Die Rahmenbedingungen am 18. Spieltag der Handball-Oberliga waren im Vorfeld klar abgesteckt. Das sieglose Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg hatte im Duell mit dem verlustpunktfreien Spitzenreiter MTV Braunschweig nichts zu verlieren. Und so machten die Gäste um den ehemaligen Erstligatrainer Volker Mudrow mit ihrem erwartungsgemäßen 27:22 (15:10) Erfolg einen weiteren großen Schritt zur Rückkehr in die 3. Liga.

Aufmerksame Beobachter notierten einen Start-Ziel-Sieg des Spitzenreiters, der sich aber vor der Pause seinen Weg gegen den klaren Außenseiters erst einmal bahnen musste. Beim 2:3 Anschlusstreffer (5.) durch Jan Crazius oder 6:8 (15.) durch Felix Funke war der deutliche Unterschied längst noch nicht zu erkennen.

Kampfgeist und Moral gezeigt

Die Braunschweiger zogen später aber standesgemäß über 14:8 (25.) auf 19:11 (39.) davon, fanden jedoch mit der HSG Plesse-Hardenberg alles andere als Kanonenfutter vor. Das junge, teils noch unerfahrene Oberligateam verkaufte sich trotz der Niederlage recht teuer, kämpfte im Rahmen seiner Möglichkeiten und verdiente sich allein dank seiner Moral entsprechende Anerkennung. „Wir haben uns jedenfalls nie aufgegeben“, freute sich Lukas Herale. Was Jonas Arndt noch ein Stück klarer ausdrückte: „Wir haben eine super Teamleistung gezeigt.“ – HSG: Menn (5), Crazius (4), Sültmann (4/1), Funke (3), Schliesing (2), Herale (2/2), Lange, Winkelmann (je 1) – Karaula (7) und P. Krause (7/5) erzielten die meisten Braunschweiger Tore.

01.03.2020 HERREN I - MTV Braunschweig 22:27 (10:15) HNA

01.03.20 Herren I MTV Braunschweig HNAPlesse-Männer: Es sind Qualitätsunterschiede

„Standesgemäß“ 22:27 (10:15) unterlag am frühen Sonntagabend in der Sporthalle am Wurzelbruchweg das Schlusslicht der Handball-Oberliga, die HSG Plesse-Hardenberg, dem nach wie vor verlustpunktfreien Tabellenführer MTV Braunschweig. HSG-Trainer Artur Mikolajczyk zur Vorstellung seiner Mannschaft: „Die kämpferische Einstellung hat gestimmt. Und vom Resultat her haben wir uns gut verkauft. Allerdings sind die Qualitätsunterschiede zwischen uns und dem MTV schon deutlich geworden.“ Das Resultat wäre wohl deutlicher ausgefallen, hätten die Gäste den Ball nicht ein Putzes halbes dutzend Mal ans Torholz gesetzt.

01.03.2020 Herren I - MTV Braunschweig (GT)

Spitzenteam zu Gast
Handball-Oberliga: Plesse empfängt Braunschweig
Bovenden. Größer könnte der Unterschied kaum sein: In der Handball-Oberliga gastiert Tabellenführer MTV Braunschweig am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr in der Bovender Sporthalle bei der noch sieglosen HSG Plesse-Hardenberg. Nach dem deutlichen Erfolg bei Verfolger Söhre hat das Team von MTV-Trainer Volker Mudrow noch bessere Chancen auf den Aufstieg in die 3. Liga. Dabei scheint der Tabellenführer aktuell unbezwingbar: 16 Spiele, 16 Siege, die meisten deutlich. Nach dem jüngsten 38:23-Erfolg gegen Aufsteiger TV Stadtoldendorf scheint der Aufstieg nur noch Formsache zu sein. Die Dominanz in der Oberliga ist derart überwältigend, und trotzdem müssen die Braunschweiger jede einzelne Partie ernst nehmen.

22.02.2020 VfL Hameln - Herren I 28:20 (16:11) GT

HSG Plesse-Hardenberg verliert in Hameln 20:28

Seine 16. Niederlage im 18. Spiel hat Oberliga-Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg im Kellerduell kassiert. Beim Vorletzten VfL Hameln unterlag das sieglose Burgenteam glatt mit 20:28 (11:16).

Ohne die verhinderten Spieler wie Torjäger Raffael Pogadl und Jonas Arndt eröffnete Malte Sültmann den Torreigen des Burgenteams nach 32 Sekunden zum 1:0. Der gefährliche Rückraumspieler durfte aber nur 32 Minuten mitmachen, da er wegen einer roten Karte vorzeitig vom Platz musste. „Das hat uns das Genick gebrochen“, haderte Trainer Artur Mikolajczyk nach dieser umstrittenen Entscheidung mit dem Schicksal.

22.02.2020 VfL Hameln - Herren I (GT)

HSG-Trainer Artur Mikolajczyk freut sich über Anerkennung

Noch neun Spiele stehen auf dem Programm: Die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg gastieren am Sonnabend, 22. Februar, um 19.15 Uhr beim Vorletzten VfL Hameln. Das Burgenteam um Trainer Artur Mikolajczyk peilt den ersten Saisonsieg an.

„Für uns geht es unabhängig von der Tabellensituation um Verbesserung des Angriffs gegen eine offensive Deckungsreihe, wie sie der VfL Hameln mit seiner verkappten 5:1-Abwehr gerne spielt“, sagt HSG-Coach Mikolajczyk. Der letzte Platz tut dem Kampfgeist des Burgenteams keinen Abbruch. „Wir beweisen weiterhin starken Zusammenhalt in der Mannschaft und sind immer noch bereit 150 Prozent zu geben. Wir wollen uns schließlich noch ein Erfolgserlebnis holen“, zeigt sich Jan Finnley Crazius weiterhin recht ehrgeizig. „Die letzten Niederlagen lasten noch schwer auf uns. Dennoch wollen wir versuchen, möglichst frei aufzuspielen. Jeder wird für den ersten Saisonsieg alles geben, da bin ich mir sicher“, so Jannes Schliesing.

15.02.2020 Herren I - HSG Schaumburg Nord 28:33 (13:17) HNA

15.02.2020 Schaumburg Bericht HNADie HSG Schaumburg machte es schon wieder
Burgenteam unterliegt mit 28:33 – die 15. Niederlage

Bovenden – Mit 28:33 (13:17) unterlagen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend in der Bovender Sporthalle der HSG Schaumburg-Nord. Im Grunde war alles wie immer: Die solide Deckung hätte einen Punktgewinn verdient gehabt, den aber die Ballverluste in der Offensive verhinderten.  Für die 15. Niederlage im 17. Saisonspiel gibt es hauptsächlich drei Ursachen: Als Erstes den Umstand, dass Goalgetter Raffael Pogadl mit Handicap (bandagierter Finger) ins Spiel ging, und Lukas Herale komplett fehlte;

15.02.2020 Herren I - HSG Schaumburg-Nord 28:33 (13:17) GT

HSG Plesse-Hardenberg verliert drittes Heimspiel in Folge

Nur ein Handball-Wunder könnte der HSG Plesse-Hardenberg noch helfen, den Klassenerhalt in der Oberliga zu sichern. Auch für die Zukunft – egal in welcher Spielklasse – planen die Verantwortlichen mit Trainer Artur Mikolajczyk.

Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hat auch sein drittes Heimspiel in Folge verloren. Gegen die HSG Schaumburg Nord unterlag das Burgenteam mit 29:33 (13:17) und kassierte somit die 15. Niederlage im 17. Spiel.

„Jetzt können wir wohl ganz klar davon ausgehen, dass wir in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen“, blickt Dietmar Böning-Grebe, der sportliche Leiter der HSG, schon einmal in die Zukunft. Dabei strebt der Verein eine weitere Zusammenarbeit mit Trainer Artur Mikolajczyk an, wie Böning-Grebe auf Anfrage unterstrich. „Es ist ganz klar unser Ziel, Trainer, Mannschaft, Zuschauer und Verein zusammenzuhalten. Darüber würde ich mich freuen, wenn das klappt.“

17.01.2020 Lehrter SV - Herren I (HNA)

19.01.2020 lehrte vorbericht hnaHSG-Trainer mit Zuversicht nach Lehrte
Plesse startet schon am Freitag in die Rückrunde

Bovenden/Nörten – Mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten Lehrter SV (20:6 Punkte) starten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg (2:24) bereits am Freitag in die Rückrunde (Anpfiff: 20.15 Uhr; Sporthalle Schlesische Str.). HSG-Trainer Artur Mikolajczyk ist fest entschlossen, beim favorisierten LSV etwas Zählbares zu entführen: „In einem halben Jahr harter Arbeit haben wir uns entwickelt und – wie zuletzt ja auch durchaus zu sehen war – deutlich Schritte nach vorne gemacht. Wir wollen jetzt in der Rückrunde ernten, was wir bisher gesät haben.“

15.02.2020 Herren I - HSG Schaumburg Nord (GT)

HSG Plesse-Hardenberg will sich gegen Abstieg stemmen
Im dritten Heimspiel in Folge trifft das sieglose Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg am Sonnabend (19.30 Uhr, Sporthalle Bovenden) in der Handball-Oberliga auf die HSG Schaumburg Nord. Die westlich von Hannover angesiedelte Spielgemeinschaft rangiert in der Tabelle auf Rang sieben. Das Hinspiel hatte die HSG Schaumburg Nord mit 34:30 in Bad Nenndorf zu ihren Gunsten entschieden – woran sich Lennart Gees, Torwart des Burgenteams, noch gut erinnern kann: „Im Hinspiel haben wir den Anfang verpennt, später dann neun Tore aufgeholt, um am Ende doch noch relativ knapp zu verlieren.“

11.01.2020 HV Barsinghausen - Herren I 27:27 (14:15) GT

11.02.20 Barsinghausen Herren IHSG Plesse-Hardenberg holt den zweiten Punkt

Die sieglosen Handball-Oberligamänner der HSG Plesse-Hardenberg sind durch ein 27:27 (14:15) beim HV Barsinghausen mit dem zweiten Unentschieden der laufenden Saison ins neue Jahr gestartet. Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Sieg möglich gewesen.

Exakt 123 Sekunden vor dem Abpfiff hatte der achtfache Torschütze Raffael Pogadl durch seinen 68. Saisontreffer das Burgenteam noch mit 27:26 in Führung gebracht, ehe Barsinghausen zehn Sekunden vor Schluss noch das schmeichelhafte Remis bejubeln konnte.

08.02.2020 Herren I - HF Helmstedt-Büddenstedt 24:27 (9:12) GT

HSG Plesse-Hardenberg wartet weiter auf den ersten Saisonsieg

Für die weiterhin sieglosen Handball-Oberligamänner der HSG Plesse-Hardenberg wird nach der 24:27 (9:12)-Heimniederlage gegen die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt die Luft immer dünner. Mittlerweile trennen das Schlusslicht schon sechs Punkte von einem Nichtabstiegsplatz. Dabei legte das Burgenteam mit 5:1 (11.) recht vielversprechend los. Mit dem 6:5 (22.) legten dann die Gäste den Grundstein zum Sieg und gerieten in der Folge nicht mehr ins Hintertreffen. „Wir haben im Angriff nicht mehr als Team gespielt und wollten unsere Aufgaben nur noch mit der Brechstange erledigen“, schilderte Kapitän Sebastian Herrig den weiteren Spielverlauf.

11.01.2020 HV Barsinghausen - Herren I (GT)

Jannik MitrovicBurgenteam tritt mit Neuzugang Mitrovic in Barsinghausen an

Für das neue Jahr haben sich die bisher sieglosen Handball-Oberligamänner der HSG Plesse-Hardenberg vorgenommen, im Kampf um den Klassenerhalt zu bestehen. Das erste Punktspiel des neuen Jahres bestreitet das Burgenteam am Sonnabend, 11. Januar, um 19.30 Uhr beim Tabellenzehnten HV Barsinghausen.

Jedenfalls ist mit dem 19-jährigen Janik Mitrovic ein weiterer Spieler zur HSG gestoßen. Der Linkshänder aus Hannover studiert seit September evangelische Theologie in Göttingen, wo er jetzt auch wohnt. Über die Stationen SG Misburg, Hannoversche SC, TSV Hannover-Burgdorf, MTV Großenheidorn und TuS Vinnhorst ist Mitrovic bei der HSG Plesse-Hardenberg gelandet.

08.02.2020 Herren I - HF Helmstedt-Büddenstedt (GT)

HSG Plesse-Hardenberg will im Kellerduell erstmals punkten

Die stark abstiegsgefährdeten Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg hoffen, endlich den ersten Saisonsieg einfahren zu können. Im 16. Pflichtspiel der Spielzeit sind am Sonnabend um 19.30 Uhr die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt zu Gast.

Die stark abstiegsgefährdeten Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg hoffen, endlich den ersten Saisonsieg einfahren zu können. Im 16. Pflichtspiel der Spielzeit sind am Sonnabend um 19.30 Uhr die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt zu Gast.

Helmstedt-Büddenstedt benötigt im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls jeden Punkt, nachdem das Team zwischenzeitlich auf den letzten Nichtabstiegsplatz durchgereicht worden war. Der Druck, sportlich endlich die Kurve zu kriegen, sei unverkennbar da, weiß HF-Trainer Andreas Wiese: „Ausreden gibt es keine mehr.“ Zuletzt gab es ein Erfolgserlebnis, als das Team um Torjäger Johannes Frenkel (87 Saisontreffer) beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Aufsteiger TV 78 Stadtoldendorf mit 31:27 gewann.

HSG Plesse hat sich zuletzt gesteigert

Die junge Truppe der HSG Plesse-Hardenberg hat sich in den vergangenen Wochen merklich gesteigert, allerdings ohne zählbares Kapital. Fünf Punkte trennen die Mannschaft von einem Nichtabstiegsplatz, den das Burgenteam nicht vorzeitig aus den Augen verlieren will. „Wir müssen aber so langsam richtig in die Pflicht kommen“, mahnt Malte Sültmann, der eine der letzten Chancen sieht, „um vielleicht doch noch einmal in den Aufschwung zu gelangen“.

Helmstedt sei schließlich ein schlagbarer Gegner, auch wenn das Burgenteam das Hinspiel mit 15:25 verloren hat. „Da haben wir noch einiges gutzumachen und wollen den ersten Saisonsieg eintüten“, sagt Jannis Schliesing. „Dafür wird jeder von uns sein Bestes geben.“ Till Crazius unterstreicht: „Wir sind bereit, uns zu zerreißen.“

Der 40-jährige Torwart Christian Wedemeyer, der die Schuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte, stellt sich bis zum Ende der Serie noch einmal in den Dienst der Mannschaft. „Was uns natürlich alle sehr freut“, sagt Trainer Artur Mikolajczyk.

23.12.2019 Raffael Pogadl (GT)

23.12.2019 pogdalRaffael Pogadl hat sich gut bei der HSG Plesse-Hardenberg eingelebt
Raffael Pogadl ist erst 19 Jahre alt, lässt aber beim Handball-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg aufhorchen. Mit 61 Treffern ist er der bislang erfolgreichste Werfer des Burgenteams in dieser Saison. Bovenden. Er findet „Handball einfach nur geil“ – der 19-jährige Raffael Pogadl, der seit Saisonbeginn beim Oberliga-Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg für Aufmerksamkeit sorgt. Angefangen hatte die sportliche Karriere des heutigen Torjägers beim Kinderturnen des TS Großauheim, was ihm aber schnell zu langweilig wurde. Das Interesse des Vierjährigen hatte damals nämlich das Handballtraining geweckt, das im Anschluss an das Kinderturnen stattgefunden hat.

08.02.2020 Herren I - HF Helmstedt-Büddenstedt (MB)

08.02.2020 Spielankündigung Herren I HF Helmstedt BüddenstedtMit neuer Kraft zum ersten Sieg

Diese Woche empfangen wir die Handballfreunde aus Helmstedt. Nach einem spielfreien Wochenende, an dem wir die etwaigen Blessuren ein wenig ausheilen lassen konnten und Kraft tanken konnten sind wir nun wieder hoch motiviert, etwas zählbares mitnehmen zu können.

Bester Werfer der Gäste aus Helmstedt ist in dieser Saison bislang Johannes Frenkel. Er konnte in dieser Spielzeit bislang 87 Tore erzielen und liegt damit auf Rang 8 der Torjägerliste. Auf ihn sollten wir besonders Rücksicht nehmen, um einfache Gegentore zu verhindern. Außerdem verfügen die Handballfreunde eine solide Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Frische. Eine harte Defensive hat uns im Hinspiel für den Zahn gezogen.

15.12.2019 Herren I - MTV Großenheidorn 30:31 (15:16) GT

HSG Plesse-Hardenberg geht als Schlusslicht ins Jahr 2020

Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hatte erneut Pech. Mit einer knappen 30:31 (15:16)-Niederlage gegen den Drittliga-Absteiger MTV Großenheidorn ging das Burgenteam wieder leer aus und verabschiedete sich damit als siegloses Schlusslicht in die Weihnachtsferien.

Während der glückliche Sieger ausgelassen feierte, hockten die Verlierer fast sprachlos in der Halle. „Das war der nächste bittere Punktverlust. Am Ende fehlte uns das nötige Quäntchen Glück“, sagte der 21-jährige Torjäger Felix Funke anschließend. Dabei versuchte ein ebenfalls niedergeschlagener Trainer Artur Mikolajczyk seine vom Pech verfolgte Mannschaft zu trösten: „Wie schön wäre es gewesen, wenn wir uns für die gute Leistung belohnt hätten.“ Schließlich war mehr drin. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. „So haben wir am Ende wieder einmal knapp verloren“, ärgerte sich der HSG-Coach.

Sein Team hatte fünf Minuten vor der Pause schon mit 13:9 in Front gelegen, um dann nach einer Reihe vergebener Chancen mit einem Treffer Rückstand die Seiten zu wechseln. Danach musste das Burgenteam unnötige Zeitstrafen wegstecken, die der Drittligaabsteiger in mehrfacher Überzahl für sich nutzte.

Nichts unversucht gelassen

Dabei hatte die HSG Plesse-Hardenberg nichts unversucht gelassen, um erfolgreicher abzuschneiden. Torjäger Christian Brand (38) der bereits zum Ende der vergangenen Saison die viel zitierten Schuhe an den Nagel gehängt hatte, lief noch einmal auf, und der gerade vom TuS Vinnhorst verpflichtete Göttinger Student Janik Mitrovic konnten letztendlich auch nicht für einen erfolgreicheren Auftritt sorgen. – HSG-Tore: Pogadl (7), Funke (5), Herale, Menn, Winkelmann (je 4), Sültmann (3/1), Brand, Mitrovic (je 1).
Von Ferdinand Jacksch

25.01.2020 Herren I - HSG Nienburg 28:37 (11:14) HNA

25.01.2020 Nienburg Bericht hnaHSG Plesse: Herber Rückschlag für das Burgenteam
Für die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg riss am Samstagabend die Serie erfreulicher Resultate abrupt: Das Mikolajczyk-Team unterlag am Wurzelbruchweg dem Tabellenvierten HSG Nienburg – selbst in dieser Höhe verdient – mit 28:37 (11:14). Dabei war diese Schlappe vor der Pause noch nicht abzusehen: 30 Minuten lang boten die Hausherren dem Gast von der Weser eine durchaus gleichwertige Partie – mit allerdings einem entscheidenden Schönheitsfehler: Für nahezu jedes Tor, das es auf der Habenseite verbuchte, benötigte das Burgenteam zwei Anläufe.

15.12.2019 Herren I - MTV Großenheidorn 30:31 (15:16) HNA

15.12.2019 grossemheidorn bericht hnaPlesse-Männer: Starkes Spiel – leere Hände
Mit 30:31 (15:16) unterlagen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am frühen Sonntagabend dem MTV Großenheidorn mehr als unglücklich. Ein Remis wäre allemal drin gewesen, und der so sehnlich erwartete erste Saisonsieg lag förmlich in der Luft. Wie eng es tatsächlich war, zeigte die Reaktion des Drittliga-Absteigers, der den knappest möglich ausgefallenen Auswärtssieg im Tanzkreis laut bejubelte.

25.01.2020 Herren I - HSG Nienburg 28:37 (11:14) GT

Tabellendritter ist eine Nummer zu groß für HSG Plesse-Hardenberg

Das erste von drei aufeinanderfolgenden Heimspielen haben die weiterhin sieglosen Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg gegen den Tabellendritten HSG Nienburg deutlich mit 28:37 (11:14) verloren.

Mit seinem 80. Saisontreffer brachte der 19-jährige Raffael Pogadl die Gastgeber zwar mit 3:2 (5.) in Führung und trug auch dazu dabei, dass das Burgenteam bis zum 10:10 (21.) durch Kreisläufer Daniel Menn noch auf Augenhöhe mitspielen konnte. „Dann aber haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, bemängelte der aus der eigenen Jugend stammende Felix Funke.

15.12.2019 Herren I - MTV Großenheidorn (GT)

HSG Plesse-Hardenberg peilt ersten Saisonsieg an

In ihrem letztes Punktspiel vor der Weihnachtspause streben die Handballer des Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag, 15. Dezember, um 17 Uhr in der Sporthalle Bovenden gegen den Drittliga-Absteiger MTV Großenheidorn einen Sieg an. 

Die Gäste sind als Tabellensiebter nach elf Spielen mit nur vier Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen deutlich hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. Allerdings gelang dem Team vom Steinhuder Meer im November ein 37:33-Erfolg beim Oberliga-Aufsteiger TV Jahn Duderstadt.

Das Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg hofft am dritten Advent auf einen weiteren Lichtblick, nachdem das Burgenteam mit 32:32-Unentschieden gegen die TSV Burgdorf III einen Hoffnungsschimmer erlebte. Auch wenn der Spielausgang für Linksaußen Malte Sültmann einer „gefühlten Niederlage“ glich.

„Dennoch gehen wir mit Selbstvertrauen in die Partie“, ist Torwart Lennart Gees guter Dinge. „Großenheidorn ist als Absteiger schwer einzuschätzen. Das Team hat schon paar starke Siege geholt, ist aber auch einige Male gestrauchelt. Wir wollen so spielen wie am vergangenen Sonnabend, den Rückenwind mitnehmen und so den ersten Sieg holen“, sagt Gees.

Herale zuversichtlich

Zuversicht strahlt auch der 1,96 Meter große Linkshänder Lukas Herale aus. „Ich glaube, dass wir da da weiter machen müssen, wo wir gegen Burgdorf aufgehört haben. Vor dem Tor und gerade in den wichtigen Phasen des Spiels brauchen wir noch ein bisschen mehr Coolness, dann klappt es auch.“

Herale war zu Saisonbeginn vom MTV Moringen zum Burgenteam gewechselt. In den Jugendjahren zog es den 23-jährigen Herale von der SG Hardenberg über die HSG Rhumetal ins Hildesheimer Handballinternat, wo er für die dortige Eintracht ein Jahr A-Jugend Bundesliga spielte. Trainer Artur Mikolajczyk hofft ebenfalls auf den ersten Saisonsieg. „Die Mannschaft verdient für die harte Arbeit, die wir zusammen leisten, endlich zwei Punkte.“

25.01.2020 Herren I - HSG Nienburg (HNA)

Plesse-Männer wollen Revanche gegen Nienburg

Bovenden – Zum siebten Heimspiel der laufenden Saison erwarten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Wurzelbruchweg den Tabellenvierten HSG Nienburg (20:8 Punkte). Im Hinspiel an der Weser hatte die Sieben von Artur Mikolajczyk (2:26) eine deftige 19:35 (8:20)-Niederlage kassiert. Von solch unangenehmen Resultaten waren die Burgenhandballer zuletzt allerdings weit entfernt: In den letzten vier Begegnungen – gegen Burgdorf (32:32) und Großenheidorn (30:31) sowie in Barsinghausen (27:27) und Lehrte (26:28) – ließen sie eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Aber: Sie erreichten keine diesen Leistungen angemessene Ausbeute!

15.12.2019 Herren I - MTV Großenheidorn (HNA)

1.Herren Stadtoldendorf HNAPlesse-Männer: Heimsieg zum Jahresabschluss?

Mit dem sechsten Heimspiel der laufenden Saison verabschieden sich am Sonntag (!) in der Halle am Bovender Wurzelbruchweg die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg für dieses Jahr vom eigenen Anhang: Ab 17 Uhr gastiert dort der Tabellensiebte MTV Großenheidorn.

Der Drittliga-Absteiger hat bislang eine gemischte Serie gespielt: Einem Heimsieg und zwei Remisspielen sowie drei Niederlagen in eigener Halle stehen – bei nur zwei Niederlagen in der Fremde – gleich drei Auswärtssiege gegenüber. Als Gast ist der MTV also unangenehmer denn als Gastgeber! Mit 317 Treffern stellt Großenheidorn den zwar fünfterfolgreichsten Angriff der Oberliga, ließ aber mit 325 Gegentoren (Platz neun unter den 14 Oberligisten) nur einen Treffer weniger zu als das Burgenteam! Die Mannschaft vom Steinhuder Meer sieht sich in Sachen Rückkehr in die dritte Liga nicht unter Zugzwang.

25.01.2020 Herren I - HSG Nienburg (GT)

Torwart Gees glaubt an die HSG Plesse-Hardenberg

Die Serie von drei Heimspielen in Folge starten die bislang sieglosen Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Sonnabend (19.30 Uhr) in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg gegen die HSG Nienburg. Nach sieben Siegen in Folge in heimischer Halle hat die HSG Nienburg um ihre beiden erfolgreichsten Torschützen Malte Grabisch (105) und Steve Kählke (74) die erste Saison-Heimniederlage einstecken müssen. Der Oberliga-Aufsteiger TV 1887 Stadtoldendorf gewann am vergangenen Wochenende an der Weser überraschend mit 33:30. Jetzt wittert auch das Burgenteam ein wenig Morgenluft, wenngleich das Schlusslicht im Hinspiel mit 19:35 tüchtig Lehrgeld zahlen musste.

07.12.2019 Herren I - TSV Burgdorf III 32:32 (15:17) HNA

Den Spielbericht aus der HNA könnt ihr hier lesen.

17.01.2020 Lehrter SV - Herren I 28:26 (14:13) GT

Trotz elf Pogadl-Treffern: HSG Plesse-Hardenberg verliert 26:28

Erneut leer ausgegangen sind die Oberligamänner der HSG Plesse­-Hardenberg. Zum Auftakt der Rückrunde unterlag das Schlusslicht beim Tabellendritten Lehrter SV mit 26:28 (13:14) und kassierte die zwölfte Niederlage im 14. Spiel.

Dabei verbuchte der 19-jährige Neuzugang Rafael Pogadl elf Treffer und schraubte damit seine Zwischenbilanz auf 79 Tore hoch: „In einem ausgeglichenen Spiel hat uns etwas das Glück gefehlt“, haderte der Torjäger. „Wir müssen in Zukunft vielleicht noch etwas cleverer spielen“, betonte Pogadl. „Dennoch haben wir uns gut präsentiert.“ Was auch Trainer Artur Mikolajczyk nur unterschreiben konnte: „Wir haben an Qualität gewonnen und sind in unserer Entwicklung noch längst nicht am Ende der Fahnenstange.“

07.12.2019 Herren I - TSV Burgdorf III 32:32 (15:17) GT

32:32 gegen Burgdorf: Burgenteam holt ersten Punkt

Oberliga-Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg hat am Sonnabendabend den ersten Punkt der laufenden Saison eingefahren: Gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Burgdorf III endete die Partie 32:32 (15:17).