2021 11 Joshua SchlüterHSG Plesse-Hardenberg verliert beim VfL Hameln 27:33

Die HSG Plesse-Hardenberg befindet sich in der Handball-Oberliga weiterhin auf der Verliererstraße. Auch in Hameln gab es für das Burgenteam beim 27:33 nichts zu holen.

Die Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg haben sich im Keller der Liga festgefahren. Diesmal geriet das Burgenteam in der Rattenfängerstadt in die Falle des VfL Hameln, und das am Ende noch klar mit 27:33 (16:17). Nach vier Niederlagen in Folge rangiert die HSG auf den vorletzten Platz und will nun am kommenden Sonnabend zu Hause gegen Schlusslicht HV Barsinghausen die Kehrtwende einläuten.

„Wir haben das ganze Spiel gut gekämpft. Vor allem in der ersten Halbzeit, wo wir dann sogar mit einer Führung in die Halbzeit gegangen sind. Am Ende mussten wir jedoch Federn lassen“, skizzierte Torwart Lasse Wiggers die Partie. „In der letzten Viertelstunde hat Hameln dann weniger Fehler gemacht als wir.“

Letztmals führte die HSG mit 19:18 (32.) durch Torjäger Felix Funke. „Dann hat uns in der zweiten Halbzeit ein bisschen die Kraft gefehlt“, beobachtete der zweite Schlussmann Torben Streich den weiteren Verlauf. „Wir konnten jedenfalls erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen.“ Was auch Trainer Dietmar Böning-Grebe seinen Jungs bestätigte: „Schade, wir haben zwischenzeitlich zu viele individuelle Fehler gemacht. Hameln hat indes seinen Stiefel heruntergespielt.“

Das Burgenteam versuchte zwischenzeitlich noch einmal sein Glück und nahm den zehnfachen Torschützen Johannes Evert und Spielmacher Jannik Henke in Manndeckung, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Luca Lange egalisierte zum 20:20 (38.), und Felix Funke hielt durch einen seiner fünf von sechs verwandelten Siebenmetern die HSG noch mit 20:21 (41). in Schlagdistanz. Am Ende aber jubelte der Tabellenvierte VfL Hameln samt seinem Trainer Oliver Glatz: „Unsere Steigerung in der Abwehr im zweiten Durchgang war der Schlüssel zum Erfolg.“ – HSG-Tore: Schlüter (6), Funke (6/5), Lange, Winkelmann (je 4), Meyers (3), Crazius, Herrig, Schäfer, von Consbruch (je 1). nd

 

2021 11 Joshua Schlüter

Foto: Volker Herrig
Joshua Schlüter war sechsmal erfolgreich