HSG Plesse-Hardenberg trifft auf Wundertüte der Liga

Zu Gast beim Tabellenneunten TSV Burgdorf III ist am Mittwochabend die HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Oberliga. Auf welches Team die HSG dabei trifft, ist aber noch nicht so richtig klar.

Bovenden.Spätschicht ist bei den Oberligahandballern der HSG Plesse-Hardenberg angesagt, die am Mittwoch um 20.30 Uhr beim Tabellenneunten TSV Burgdorf III ran müssen. Das Hinspiel hatte das Burgenteam im vergangenen Oktober mit 32:29 gewonnen.

„Das ist die Wundertüte der Liga“, sagt Torjäger Tom Winkelmann über den kommenden Gegner. Grund: Der Kader der Gastgeber ist für Überraschungen gut. Aber selbst wenn Unterstützung durch Spieler aus den beiden höherklassig spielenden Teams des Vereins oder der ebenso starken Jugend aufläuft, besteht mit der richtigen Einstellung und einem kühlen Kopf für die HSG nach dem jüngsten 30:24-Heimsieg gegen den VfL Hameln durchaus die Möglichkeit, in der Fremde zu punkten.
 

In jedem Fall geht die HSG mit einer Portion Selbstbewusstsein ins Spiel. „Wir werden erhobenen Hauptes antreten und alles geben“, sagt Winkelmann. Noch fünf Punktspiele stehen auf dem Zettel des Burgenteams, das sich am Ende im Kampf um den Klassenerhalt durchsetzen will. Schließlich hat sich Chefcoach Dietmar Böning-Grebe geschworen, seinem Nachfolger und derzeitigen Co-Trainer Patrick Schäfer in die nächste Saison einen Oberligisten mitzugeben.

 „Wir haben noch fünf sogenannte Endspiele vor uns. Die können wir alle gewinnen oder auch verlieren“, ist sich Böning-Grebe bewusst. Dazu zählt auch am 19. Mai das mit Spannung erwartete Kreisderby gegen den TV Jahn Duderstadt.