herrig sebastian 2019Time to say Good-Bye
Liebe Fans,
Auch am heutigen letzten Heimspieltag muss ich, so will es die Tradition, wieder einige Gefährten, Mitspieler, Freunde und Leidensgenossen verabschieden. Nachdem bereits letztes Jahr viel zu viele Spieler vor allem aus beruflichen Gründen die HSGPH verließen, sind es auch dieses Jahr wieder viel zu viele Spieler, die nächstes Jahr nicht mehr das Trikot der HSGPH tragen werden. Doch wo fange ich am besten an und mit wem? Auch hier bestimmt die Tradition das Wie: Alter vor Schönheit!

wedemeyer christian 2019Mit unserem Wede kam zur Saison 15/16 eine absolute Legende in unsere Mannschaft. Nach jahrelanger Treue zum TV Jahn Duderstadt kam er, genauso wie Henner, nach einer neuen Aufgabe suchend, zur HSGPH. An dem direkten Aufstieg hatte er sicher einen riesen großen Anteil und wäre ansonsten wohl nur schwer geschafft worden. Noch heute klingen die lauten Rufe von der Tribüne, wenn Wede mal wieder sein Bein trotz seiner 39 Jahre noch grazil und blitzartig über die Latte hebt und einen Unhaltbaren von der Linie kratzt … Wede Wede Wede Wede.

 

 

brand christian 2019Henner kam ebenfalls im Aufstiegsjahr zu uns. Was Wede hinten hielt, knallte Henner vorne rein. Seine Erfahrung uns auch in engen Spielsituationen zu tragen, war nicht nur ein Schlüssel zum Aufstieg, sondern auch in den drei folgenden Jahren des Abstiegskampfes. 

 

 

 

schindler patrick 2019Gleiches kann man wohl dem folgenden Spieler zuschreiben: Unser kleiner Paddy wuselt bereits seit 2007 sogar noch für die HSG Nörten-Angerstein auf den Außenbahnen herum. So mancher Keeper weiß bis heute nicht, wie der Ball unter seinem Fuß oder noch kurz am Kopf vorbei ins Tor fliegen konnte. 

 

 

 

schindler sebastian 2019Peitschenartige Würfe konnte auch sein Bruder Kutsche (Sebastian) in die Reusen schleudern. Wenn der Gegner mal wieder Zement am Sechser anrührte, holte Kutsche seine Keule heraus und donnerte eine ordentliche Kirsche ins Netz.

 

 

 

gloth eike 2019Unser ehemaliger Jungspund Eike verfolgte da hingegen eher die Zermürbungs- und Zerstörungstaktik. Hinten oft als Indianer mit Wadenbeißer-Qualitäten und Vorne als Rambo-Zambo mit Kraft und Schnelligkeit. Da hat es auch manchmal Vorteile etwas quadratischer zu sein.

 

 

 

grobe marvin 2019Aus demselben Jahrgang stammt auch Marvin. Als Jüngster musste er wirklich alle Jobs übernehmen. Diese Fähigkeit hat er auch auf dem  Spielfeld übernommen. Variabel einsetzbar sprang er oft dort in die Bresche, wo er benötigt wurde – und tat dies mit  Bravour. Keine Lücke war zu klein. Auch wenn sie im Nachhinein dann doch wohl etwas mehr wehgetan hat, als erwartet. Einstecken kann Marvin letztlich wiekein Zweiter.

 

Sie alle werde ich heute verabschieden müssen. So schwer es auch fällt, haben sie sich allesamt einen gebührenden Abschied verdient. Und vielleicht ist es ja nicht für immer! Natürlich habe ich mehr als diese paar Zeilen  zu sagen. Darum bitte ich alle Zuschauer nach dem Spiel noch zu bleiben und mit uns gemeinsam den Saisonabschluss zu feiern und die Verabschiedung der letzten Aufstiegshelden zu absolvieren. Viele bleiben nicht mehr vom damaligen Kader übrig …