10032018 mainz 02Es wäre mehr drin gewesen…
Die Voraussetzungen waren nicht die besten, als wir uns bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf den Weg nach Mainz machten. Zu den Langzeitverletzten gesellten sich Marre und Sarah, die beide voraussichtlich bis zum Ende der Saison ausfallen werden. Devi kämpft mit Knieproblemen und Leni war nach ihrer Schulterverletzung noch nicht wieder ins Training eingestiegen. Dennoch machten wir uns mit einer gehörigen Portion Galgenhumor auf den Weg. Den Start in die erste Halbzeit verschliefen wir mit 0:4, bevor es uns gelang, den Anschluss zu finden (5:5). Ein Führungstreffer sollte uns jedoch im gesamten Spielverlauf nicht gelingen. Unsere Abwehr offenbarte immer wieder Schwierigkeiten mit den körperlichen überlegenen Mainzer Spielerinnen, vor allem der Abwehrblock stand zu keinem Zeitpunkt zufriedenstellend, sodass Mainz immer wieder über wuchtige Rückraumwürfe zum Torerfolg kam.

Noch erfolgreicher erwies sich das Mainzer Angriffsspiel über ihre Kreisläuferinnen. Obwohl diese von uns eng gedeckt wurden, gelangen immer wieder erfolgreiche Anspiele an den Kreis, die ebenso erfolgreich abgeschlossen wurden. So lagen wir zur Halbzeitpause mit vier Toren zurück (9:13). Der Anfang der zweiten Halbzeit gestaltete sich wie der Beginn der ersten Halbzeit. Wir verschliefen die ersten zehn Minuten und gerieten mit zehn Toren in Rückstand (9:19). Damit rückte ein Sieg in unerreichbare Ferne. Bis in die 53. Minute konnte wir zumindest die 10-Tore-Differenz halten (27:17), bevor wir dem Kräfteverschleiß und unseren begrenzten Wechselmöglichkeiten seinen Tribut zollen mussten und die Mainzerinnen auf 12 Tore Differenz davonzogen (30:18). Die Niederlage ist absolut berechtigt, allerdings hätte sie nicht in der Höhe ausfallen müssen. 27 Fehlwürfe auf das gegnerische Tor verhinderten jedoch eine angemessene Ergebniskosmetik.