3liga frauenHSG Plesse-Hardenberg beim Tabellenzweiten gefordert

Vor der Osterpause muss die HSG Plesse-Hardenberg noch einmal reisen. Die Drittliga-Damen zieht es nach Mittelhessen, wo sie am Sonntag von der HSG Kleenheim erwartet werden. Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr, Bus-Abfahrt um 11.30 Uhr.  Nach der vergangenen Saison zog sich Kleenheim freiwillig aus der 2. Bundesliga zurück, 14 Spielerinnen und der Trainer verließen den Verein, 13 neue kamen. Den Umbruch vollzogen die Hessen besser als erwartet. Mit den zweitmeisten Toren (471) und den zweitwenigsten Gegentreffern (397) grüßt die HSG von Platz zwei, einen Zähler hinter Spitzenreiter Gedern/Nidda. „Der Letzte spielt beim Zweiten. Da sind die Kräfte klar verteilt“, sagt HSG-Trainer Tim Becker.

Die Ziele sind bescheiden

Mit einem oder gar zwei Punkten die Heimreise anzutreten, so vermessen ist im HSG-Lager keiner. Die Ziele sind bescheiden. „Wir waren gegen Birkenau nicht gut. Jetzt wollen wir einfach eine bessere Leistung zeigen. Nicht mehr und nicht weniger“, erklärt der Trainer. Besser und konstanter in der Abwehr und vor allem besser im Angriff will die HSG sich präsentieren, 17 Tore in 60 Minuten wie zuletzt sind da einfach zu wenig. Für dieses Vorhaben ist die Trainingssituation katastrophal. Da durch die Ferien die Hallen in Bovenden und Nörten-Hardenberg geschlossen sind, kann die HSG nur einmal gemeinsam trainieren, wenn auch nur in der kleinen Tennishalle in Bovenden. „Ansonsten sind die Spielerinnen aufgefordert, sich selbst fitzuhalten. Ideal ist das nicht“, so Becker. Ideal sind auch die personellen Voraussetzungen nicht. Immerhin stehen Becker, bis auf Julia Herale und die A-Jugendlichen, die gleichen Spielerinnen wie in der Vorwoche zur Verfügung.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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Celina Kunze (am Ball) und die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg (hier im Spiel gegen Birkenau) müssen beim Tabellenzweiten antreten. Quelle: Soeren Krach