20190428 Damen I HSG Heidmark GTHSG Plesse-Hardenberg zieht Kopf endgültig aus der Schlinge

Mit einem knappen Heimsieg haben sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am vorletzten Spieltag aller Abstiegssorgen entledigt. Niederlagen gab es für die anderen beiden heimischen Teams. Der bereits feststehende Absteiger MTV Geismar verlor sein letztes Heimspiel, ohne Punkte blieb auch die HSG Göttingen beim letzten Auswärtsauftritt der Saison. Am Sonntag um 15 Uhr steht für alle drei heimischen Teams das Saisonfinale an.

Ligaverbleib endgültig gesichert

HSG Plesse-Hardenberg – HSG Heidmark 25:23 (13:9). Mit diesem Heimsieg hat das Burgenteam das Abstiegsgespenst erfolgreich verscheucht. Dank einer sicheren 6:0-Deckung hatte das Team von Trainer Yunus Boyraz den Tabellenvierten gut im Griff. Allerdings schenkten sich beide Mannschaften nichts, es kam immer wieder zu Führungswechseln. Einen deutlichen 22:17-Vorsprung (50.) büßten die Gastgeberinnen am Ende fast noch ein. Beim 24:23 war es Lara Al Najem, die mit ihrem fünften Treffer ihre Mannschaft erlöste. Das letzte Spiel am Sonntag beim VfL Wolfsburg wird nun zu einer Ausflugsfahrt, denn die Volkswagenstädterinnen können nicht mehr an der HSG Plesse-Hardenberg vorbeiziehen. – *Tore Plesse: *Hemke (3), Rombach (8/3), Hille (2), Schob (1), Schütze (2), Hübers (1), Al Najem (5), Herale (2), Müller (1).

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Eine der besten Oberliga-Werferinnen: Maike Rombach von der HSG Plesse-Hardenberg hat in 20 Spielen 151 Tore erzielt. © Peter Heller

HSG will es gegen Northeim besser machen

SV Altencelle – HSG Göttingen 33:24 (14:12). Für die Mannschaft von Trainer Uwe Viebrans war es ein gebrauchter Tag. Im letzten Auswärtsspiel hat seine Mannschaft die Punkte den Gastgeberinnen überlassen, die sich damit den Klassenerhalt sicherten. Die HSG fand in keiner Phase ins Spiel, es lief wenig zusammen, die Abwehr offenbarte immer wieder große Lücken. Hinzu kamen viele technische Fehler und eine schlechte Chancenverwertung. Zum Abschluss steht für die HSG noch ein Heimspiel mit Derby-Charakter auf dem Spielplan. Am Sonntag um 15 Uhr gastiert der Northeimer HC in der BBS II-Halle an der Godehardstraße. Schon das Hinspiel in Northeim gewann die HSG souverän. Sie wird in jedem Fall die Saison als bestes Frauenhandball-Team der Region beenden. – Tore HSG: Tischer (4/2), Schmieding (5/2), Pölkner (2), Lieseberg (2), Bause (3), Schmieding (2), Rösler (3), Gräser (3).

Letztes Heimspiel für Trainer Versemann

MTV Geismar – VfL Wolfsburg 28:36 (12:17). Zum letzten Oberliga-Heimspiel war der Tabellennachbar angereist, der nur durch einen Sieg noch den Relegationsplatz verlassen konnte. Aber auch der MTV Geismar wollte sich von seinen Zuschauern und vor allem vom scheidenden Trainer Lennart Versemann, der fünf Jahre bei den Damen an der Seite gestanden hatte, würdig verabschieden. Es wurde ein munteres Handballspiel, bei dem sich beide Mannschaften hauptsächlich auf den Angriff konzentrierten. Bis zum 6:6 (10.) entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ehe sich Wolfsburg in der Abwehr stabilisierte und bis zur Pause davonzog. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer in der gut besuchten Halle einen ähnlichen Spielverlauf, erst in der Schlussphase vergrößerten die Gäste den Vorsprung noch. Versemann zog Bilanz: „Unsere Angriffsleitung war in Ordnung. Hier hat man gesehen, welche Fortschritte meine Spielerinnen individuell und mannschaftlich gemacht haben. Dass wir in der Abwehr verletzungsbedingt Probleme bekommen würden, war uns bewusst. Dennoch hätten wir in der ein oder anderen Situation konsequenter verteidigen müssen.“ Am kommenden Sonntag steht das letzte Oberligaspiel beim Tabellendritten TV Hannover-Badenstedt II an. – Tore MTV: Neuffer (6), Popp (4), Hartig (2), Arthaus (2), Schilling (5), Stiens (5), Diek (1), Lübbers (3).