03092019 Nezugänge Damen I HNA Andreas SchriddePlesse-Frauen: „Spiel, Spaß und wenig Verletzungen“

Drei Neuzugänge haben die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg für die am kommenden Wochenende beginnende Oberliga-Saison zu vermelden. Nadine Merz, Nora Minhöfer und Anna-Maria Bünker stellten sich den Fragen unseres Mitarbeiters Andreas Schridde.

Wie kam der Kontakt zur HSG zustande? Was gab den Ausschlag für Ihre Entscheidung?

Nadine Merz: Bereits 2018 stand ich in Kontakt zu Maike Trost-Lapschies. Da ich aber gerade mit Geismar den Aufstieg in die Oberliga feiern konnte, wollte ich für den MTV den Kasten sauber halten. Nach dem direkten Wiederabstieg wurden die Karten neu gemischt. Das Konzept der HSG und die sympathischen Spielerinnen haben mich von einem Wechsel überzeugt. Ein weiteres wichtiges Kriterium war natürlich auch die höhere Spielklasse.

Nora Minhöfer: Eher zufällig über den Freund einer Freundin. Ich habe selbst bei Lara Al Najem angefragt, ob ich mal zum Training kommen kann. Das war Mitte November. Durch meinen Umzug nach Göttingen suchte ich eigentlich nur eine Mannschaft, bei der ich unter der Woche trainieren konnte, wollte die Saison aber in Böddiger zu Ende spielen. Ausschlaggebend waren die HSG-Mädels. Sie haben mich sofort super aufgenommen. Ich habe mich gleich super wohlgefühlt. Deshalb entschied ich mich im Januar, mit der HSG in die neue Saison zu starten und freue mich schon sehr darauf.

Anna-Maria Bünker: Durch eine nette Anfrage von Maike Lapschies. Ich fühlte mich durch das Miteinander und die tolle Atmosphäre im Team direkt aufgenommen.
 

Wie würden Sie Ihre Stärken auf dem Spielfeld beschreiben? Wo müssen Sie sich noch steigern?

Merz: Mit meinen gut getimten langen Pässe kann ich das Tempospiel unterstützen. In schwierigen Phasen biete ich der Mannschaft einen positiven Rückhalt. Verbesserungswürdig ist mein Stellungsspiel bei Würfen von außen. Ich muss mich möglichst schnell an das Spiel mit Harz gewöhnen.

Minhöfer: Meine Stärken liegen wohl eher in der Defensive. Aber ich kann im Angriff auch Lücken für die Mitspielerinnen erarbeiten. Verbessern muss ich noch meine Entschlossenheit. Man hat eben keine Zeit, um alles zehn Mal zu überdenken. Ich benötige auch noch etwas Schnellkraft.

Bünker: Im Angriff läuft es im Spiel „eins gegen eins“ sehr gut. Aber ich muss noch geduldiger werden, da nicht immer alles gleich auf Anhieb klappt.

Welche Ziele haben Sie sich persönlich und mit der Mannschaft für die neue Saison gesteckt?

Merz: Ich möchte mein Bewegungsbild, insbesondere bei Außenwürfen, verbessern und natürlich mit der Mannschaft so viele Derbys wie möglich gewinnen. Ich hoffe, wir können die Saison im oberen Drittel abschließen. Da ich von Januar bis Mai mit der Uni einen geplanten Aufenthalt in den USA verbringe, kann ich in der zweiten Saisonhälfte leider nicht mehr aktiv am Erreichen des Ziels mitwirken.

Minhöfer: In der neuen Saison möchte ich mich einfach mit dem Team gut einspielen und gemeinsam erfolgreich sein!

Bünker: Ich möchte die Saison mit viel Spiel, Spaß und vor allem wenig Verletzungen gut meistern.

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