Handballerinnen treffen sich in Nörten zum Derby

Bereits am zweiten Spieltag steigt in der Handball-Oberliga der Frauen das erste Derby der Saison: Am Sonntag um 19 Uhr stehen sich die HSG Plesse-Hardenberg und der HSG Göttingen gegenüber. Aufsteiger HG Rosdorf-Grone will zu Hause gegen die HSG Heidmark an den Sieg beim HV Lüneburg anknüpfen.

Tief sitzt bei den Gastgeberinnen noch der Stachel der deutlichen 22:36-Auftaktniederlage bei der HSG Heidmark. „Bei knapp 40 Fehlwürfen ist so ein Ergebnis jedoch auch nicht verwunderlich“, sagt Charlotte Schob über die Pleite. Trainer Yunus Boyraz kommentiert: „In der zweiten Halbzeit lief gar nichts mehr.“ Und so fordert er unmissverständlich, „dass wir uns gegen die HSG Göttingen komplett anders präsentieren. Zu Hause müssen wir konzentrierter zu Werke gehen und auf unsere Heimstärke bauen.“

Die stellvertretende Mannschaftsführerin Yasmin Hemke betont: „Wir müssen das letzte Spiel schnell abhaken und gegen Göttingen den Zugriff in der Abwehr finden. Über eine aggressive Deckung müssen wir wieder in unser Tempospiel kommen, um einfache Tore zu erzielen.“

Guter Dinge geht die HSG Göttingen in das erste Saisonderby. Nach dem „Krimi hoch drei“ (Trainer Uwe Viebrans) und dem 29:29 in letzter Sekunde gegen den TV Hannover-Badenstedt II „waren wir mit unserer Leistung zufrieden und freuen uns um so mehr auf das erste Saisonderby“, sagt der Coach.

Noch im Urlaub befindet sich Vivien Tischer, die ihrer Mannschaft aber ganz fest die Daumen drückt: „Eine sichere Torausbeute ist das A und O gegen Plesse. Deren Torfrau Carolin Menn hat uns schon das eine oder andere Mal den Zahn gezogen. Da müssen wir einfach souverän verwandeln.“ So wie Nadine Bause, die sich nach ihrem Auslandssemester als erfolgreichste Torschützin (10/7) gegen Badenstedt II eindrucksvoll zurückgemeldet hat.

HG Rosdorf-Grone – HSG Heidmark (Sbd., 18 Uhr)

Seit 2014 war Heidmark schon dreimal zu Gast in Rosdorf und hat immer die Punkte mitgenommen. „Der Fokus liegt erst einmal auf einer starken Abwehrleistung“, so Trainer Sascha Heiligenstadt. „Wir müssen unser Angriffsspiel mit Tempo und Übersicht aufziehen.“

Silvana Hinrichs, Lilly Weis und Kathrin Steinberg fehlen. Dafür werden Jasmin Braun (Tor) und einige Spielerinnen aus der A-Jugend den Kader verstärken. „Es wird wichtig sein, dass wir von Beginn an wach sind“, unterstreicht der Coach des eifrigen Aufsteigers.