HSG Göttingen und HG Rosdorf-Grone gewinnen

Nach bisher drei sieglosen Spielen hat die HSG Göttingen in der Handball-Oberliga der Frauen den Aufsteiger HV Lüneburg geschlagen und damit den ersten Sieg eingefahren. Weiter am dem Vormarsch ist die HG Rosdorf-Grone, die HSG Plesse-Hardenberg musste sich beim MTV Rohrsen geschlagen geben.

Der Knoten ist geplatzt. Nach bisher drei sieglosen Spielen hat die HSG Göttingen in der Handball-Oberliga der Frauen den Aufsteiger HV Lüneburg geschlagen und damit den ersten Sieg eingefahren. Weiter am dem Vormarsch ist die HG Rosdorf-Grone, die HSG Plesse-Hardenberg musste sich beim MTV Rohrsen geschlagen geben.

 

HSG Göttingen – HV Lüneburg 32:31 (16:13).In einer am Ende recht engen Partie sah es nach 46 Minuten noch deutlich entspannter aus, als Michelle Rösler mit dem 26:22 das 100. Saisontor der Gastgeberinnen erzielte. „Wir haben verdient gewonnen, weil wir das gesamte Spiel über dominiert haben. Am Ende war unser Rückzugsverhalten verbesserungswürdig und nicht konsequent genug“, sagte Rösler. Teamsprecherin Franziska Gräser fügte hinzu: „Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt und gemeinsam mit der Torfrau gut in der Abwehr gearbeitet. In der zweiten Hälfte haben wir starke Minuten gehabt und uns einen Sechs-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. Am Ende waren wir dann zu unaufmerksam. Wir haben aber verdient unsere ersten zwei Punkte eingefahren.“ – HSG-Tore:Meroth (12/9), J. Schmieding (5), Gräser, Rösler, (je 4), Lieseberg (3), Bause (3/3), Schilling (1).

HSG Osnabrück – HG Rosdorf-Grone 34:39 (17:18). In einem der bisher torreichsten Spiele der laufenden Saison führte die HSG vor der Pause noch mit 16:14 und glich letztmals zum 21:21 (37.) per Siebenmeter durch die zwölffache Torschützin Lisa Meyer aus. Als deren Wirkungskreis durch eine enge Deckung deutlich eingeschränkt wurde, kam die HG Rosdorf-Grone auch ohne ihre erkrankte Torjägerin Amrei Gutenberg immer besser zum Zuge. Ihre Schwester und Spielführerin Maite Gutenberg schwang sich zur erfolgreichsten Werferin empor. „Wir freuen uns riesig über den zweiten Auswärtssieg. Dabei sind wir als Team aufgetreten“, sagte sie. Was Trainer Sascha Heiligenstadt zu würdigen wusste: „Die Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft, nie aufgegeben. Sie hat auch taktisch größtenteils das umgesetzt, was ich wollte.“ – HG-Tore: M. Gutenberg (11/3), Diek, Kehler, Neidhardt (je 5), Gerke (4), Seifert (2), Herthum (1).

MTV Rohrsen – HSG Plesse-Hardenberg 20:14 (9:6).Während die ersten beiden Tore der Partie durch Devi Hille und Julia Herale noch dem Burgenteam gehörten, fand der MTV anschließend immer besser ins Spiel und stellte eine starke Abwehr, die in 60 Minuten nur magere 14 Treffer der HSG zuließ. „Leider haben wir zu viele Möglichkeiten liegengelassen“, beklagte Kapitänin Lara Al Najem. Allenfalls die Hintermannschaft genügte den Anforderungen. – HSG-Tore:Hille (6), Müller, Al Najem (je 2), Henne, Herale, Minhöfer, Schob (je 1).