NHC zieht mit Tabellenführer HSG Rhumetal II gleich
Northeims Reserve erhöht den Druck

Northeim. Auf ein recht erfolgreiches Wochenende blicken die heimischen Teams in der Handball-Regionsoberliga der Frauen zurück. Außer der VSSG Sudershausen meldeten alle Mannschaften doppelte Punktgewinne. Der Northeimer HC II zog dank seines Heimsieges nach Pluspunkten mit dem spielfreien Tabellenführer Rhumetal II gleich. Schoningen/Uslar/Wiensen düpierte den Gast aus Worbis.

Northeimer HC II - TSV Landolfshausen 19:11 (8:5). Mit der variablen Abwehr der Gäste kam der NHC zunächst nicht zurecht. Nur dank einer überragenden Torhüterin Lena Kühne blieben die Gastgeber bis zum 5:5 im Spiel. Dann fand der NHC mehr und mehr seinen Rhythmus. Die Chancen wurden konsequent herausgespielt und sicher abgeschlossen. Die Pausenführung gab zusätzliche Sicherheit. Die zweite Halbzeit ging klar an den NHC, der über 12:6 bis auf 17:7 (50.) erhöhte. - Tore NHC: Schmidt 5, Becker, Herale, Bode je 3, Möhrs 2, Bormann, Fröchtenicht, Rieck.

HSG Plesse-H. II - HSG Oha II 24:19 (9:8). Das Duell aus dem unteren Tabellendrittel blieb bis in die Schlussphase spannend. Die aufmerksame Abwehr des Burgenteams überzeugte von Beginn an. Im Angriff spielten die Gastgeber dagegen häufig hektisch und nervös. Erst in den letzten Minuten lief das Aufbauspiel besser. Lohn war beim 18:15 die erste Drei-Tore-Führung. Die Harzer verkürzten zwar wieder auf 18:19, doch vier Plesse-Treffer in Folge sicherten zwei Punkte. - Tore HSG: Rombach 9, Lapschies, Müller je 4, Becker 3, Gerull, Jung je 2.

HSG Schoningen/U./W. - SV Worbis 48:12 (20:6). Dass sich das Sollingteam nach der Niederlage in Rosdorf rehabilitieren wollte, wurde schnell überdeutlich. Das Schlusslicht wurde regelrecht überrannt. In der 19. Minute lag die HSG 12:6 vorn und markierte dann 18 Treffer in Folge, bevor Worbis Tor Nummer sieben gelang. - Tore HSG: Lara Meroth 19, ter Fehr 10, Hornig 5, Grabowski, Kramer, je 4, Lechner 3, Lochno 2, Heimann,

SG Spanbeck/B. - VSSG Sudershausen 27:22 (11:12). Zunächst wechselte die Führung immer wieder. Der erste Rückschlag für die VSSG war die rote Karte für Pia Müller (33.). Zehn Minuten später musste auch Nicole Graefe mit Rot vom Platz. Beides waren aus Sudershäuser Sicht nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Unparteiischen. Nach dem 14:14 lief die VSSG immer einem Rückstand hinterher, kämpfte sich aber noch auf 22:24 heran, ehe doch die Kräfte nachließen. - Tore VSSG: Fuchs 9, Otte 7, Wienecke 2, Graefe, Keisers, Müller, Naumann. (mg) Foto: zys