Schlechte Voraussetzungen für das Derby

Die ersten beiden Spiele konnten wir jeweils mit einem vollen Kader bestreiten, zum Derby gegen Moringen /Scho./W. ging es dann leider sehr ausgedünnt mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern nach Uslar. Klassenfahrten und Krankheiten machten uns einen Strich durch die Rechnung, trotzdem rechneten wir uns Chancen aus, dieses Spiel für uns zu entscheiden. Den Start haben wir verpennt und lagen 0:3 (5.) im Rückstand, ehe wir uns fangen konnten und über 3:3 in der 7. Minute auf 4:7 (12.) und 6:12 (22.) davonziehen konnten.

Hier klappte fast alles, die Abwehr stand sicher, Halbzeitstand 13:17. Uns war klar, dass dieses Spiel noch nicht entschieden war und das Moringen /Scho./W. alles dran setzen würde, das Spiel zu drehen. Wir starteten wieder schlecht in die Halbzeit und ließen die JSMG-Jungs bis auf 16:17 (36.) herankommen, konnten uns dann aber festigen und hielten bis zur 45. Minute einen Zweitore-Vorsprung. Und dann ... dann verließen uns unsere konditionellen Möglichkeiten :( ... leider.

In der 49. Minute mussten wir den Ausgleich zum 22:22 hinnehmen und liefen anschließend einem Rückstand hinterher. Hier machte sich die knappe Bank bemerkbar und wir waren mit dem Kopf nicht mehr 100%ig bei der Sache, trafen einige unglückliche Entscheidungen im Angriff und waren phasenweise nicht mehr in der Abwehr präsent, was die JSMG ausnutzen konnte. So mussten wir uns am Schluss mit 28:29 geschlagen geben. Nach erstem Frust muss aber an dieser Stelle deutlich gesagt werden: Wir haben uns wirklich super verkauft, spielerisch waren wir nicht schlechter, gefühlt sogar besser, nur konditionell hat es nicht gereicht – der Kopf spielte nicht mit – und ab der 44. Minute mussten wir ohne Auswechselungen klarkommen. Auch Frank Nörenberg als Trainier der gegnerischen Mannschaft gestand hinterher ein, dass die glücklichere Mannschaft gewonnen hätte.

Summasummarum: Schade, Mund abwischen, weiter geht’s :)

Spieler: Phil Gelhard (TW), Roman Althans (TW), Daniel Sandrock (2), Tom Winkelmann (8), Nico Zimmer (7), Lenni Bertram (2), Nicki Isselstein (4), Lennart Schiedler( 1), Colin Hogreve (4)