wA 21012018 schaumburg01Erneuter Auswärtssieg

Am vergangenen Samstag bestritten wir in Bad Nenndorf unser zweites Spiel dieses Jahres gegen die HSG Schaumburg-Nord. Nachdem wir trotz vieler Staus auf der Hinfahrt noch rechtzeitig an der Halle ankamen, konnten wir uns in Ruhe warm machen. Obwohl wir gegen den Tabellenvorletzten favorisiert in das Spiel gingen, wussten wir, dass wir diesen Gegner nicht unterschätzen dürfen, da sich schon im Hinspiel gezeigt hatte, dass Schaumburg unsere Unkonzentriertheiten gut ausnutzen kann.

Trotzdem starteten wir gleich beim ersten Angriff nach einem Absprachefehler mit einem schnellen Ballverlust ins Spiel, was sinnbildlich auch für die erste Halbzeit war. Vor allem in der Abwehr waren wir zu unaufmerksam und nicht konsequent genug, sodass die Schaumburgerinnen immer wieder über die Außen abräumen konnten. Trotz vieler verworfener Bälle war die Angriffsleistung in Ordnung und zeigte viele gute Ansätze. Dies spiegelte sich nach 30 Minuten auch im Halbzeitergebnis wieder, sodass wir mit 17 geworfenen Toren ganz zufrieden sein konnten, mit 12 Gegentoren aber doch zu viele kassiert hatten. Somit nahmen wir uns für die zweite Halbzeit vor, in der Abwehr aggressiver und wacher zu sein und stellten auf eine 3:2:1 Abwehr um. Die Umstellung wurde belohnt, wir agierten viel konzentrierter als noch in der ersten Halbzeit und konnten dank vieler Ballgewinne nach nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff unseren Vorsprung auf neun Tore ausbauen. Dann kam jedoch ein Bruch in unser Spiel. Wir leisteten uns vorne viel zu viele Fehlpässe, standen zu dicht auf der Abwehr und schlossen unvorbereitet ab. Dazu kam ein schlechtes Rückzugsverhalten nach vergebenen Angriffen, sodass wir uns viele Tempogegenstöße fingen und in der 43. Minute vier Tore unseres Vorsprunges eingebüßt hatten, sodass es nur noch 19:24 für uns stand. Glücklicherweise konnte unsere gut aufgelegte Torfrau Mareike in dieser Phase durch viele gehaltene Bälle eine weitere Aufholjagd unserer Gegner verhindern. Nach einer Auszeit fingen wir uns und ließen in der Abwehr wieder weniger zu. Auch vorne spielten wir unsere Angriffe länger und mit mehr Druck aus, woran vor allem Marie mit guten 1:1 Aktionen einen großen Anteil hatte. Aufgrund dessen konnten wir uns einen zehn Tore Vorsprung erarbeiten, den wir auch bis zum Schlusspfiff nicht hergaben. Alles in allem können wir mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, auch wenn das Spiel deutlich gemacht hat, dass wir vor allem im Hinblick auf kommende, stärkere Gegner an unserer Konstanz arbeiten müssen.

Es spielten: Mareike Junge (TW), Louise Arndt (1), Marie Elliehausen (9), Monja Begau (5), Anneke Schütze (5), Franziska Heidhues, Isabeau von Roden (5), Laura Müller( 1), Nele Behrends (4), Aline Resebeck (3), Corinna Aue (1).

 

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