05032017 dietmar hnaDas dritte Mal am Stück geht’s auswärts rund 
Nörten / Bovenden. Zum dritten Auswärtsspiel in Folge treten am Samstag ab 19.15 Uhr die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg (6. Platz mit 23:17 Punkten) beim VfL Wittingen (13./14:28) an. Das Hinspiel gewann das Burgenteam in heimischer Halle mit 33:27.

Trainer Dietmar Böning-Grebe mahnt allerdings, weder diesen Hinrundensieg, noch die jüngste Wittinger 18:36-Klatsche in Rosdorf zum Maßstab für das gegnerische Leistungsvermögen zu nehmen. „In Rosdorf hat der VfL nicht seine stärkste Sieben aufgeboten. Aus dem Hinspiel gegen uns fehlten dem VfL gleich fünf Akteure, unter ihnen vor allem Mittelmann Janosch Kochale, der gegen uns noch neun Mal getroffen hat.“

Außerdem habe in Rosdorf nicht nur Wittingen deutlich verloren. „Weil es beim 24:32 in Rosdorf vor 14 Tagen auch in unserer Abwehr mehr Schatten als Licht gegeben hat, haben wir seither im Training die Abwehrschulung als Schwerpunkt gesetzt“, sagt der Trainer.

Gegner unter Zugzwang

Mit nur vier Zählern Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz steht Wittingen im Kampf gegen den Abstieg mit dem Rücken zur Wand. „Die nötigen Punkte zum Klassenerhalt wird man sich zu Hause holen wollen“, vermutet Böning-Grebe, der deswegen von einer Partie auf Augenhöhe ausgeht.

Was für das Burgenteam spricht: Die personelle Lage im Rückraum entspannt sich etwas. Eike Gloth ist aus dem Urlaub zurück, Malte Jetzke hat das Training wieder aufgenommen. Hinter seinem Einsatz steht allerdings ebenso noch ein (zumindest kleines) Fragezeichen wie hinter dem Thomas Reimanns, den seine hartnäckige Innenbanddehnung nach wie vor behindert. (zdz) Archivfoto: zys