27:27 in Wittingen
Plesse muss mit einem Punkt leben
Wittingen. Mit einem 27:27 (13:10)-Unentschieden sind die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg von ihrem Auswärtsspiel beim Vfl Wittingen zurückgekehrt. Damit holte die Sieben von Trainer Dietmar Böning-Grebe den siebten Auswärtspunkt. Und doch war man beim Burgenteam unschlüssig, ob man sich nun über den einen Zähler freuen, oder über den nicht geholten zweiten doch eher ärgern sollte.

Wo dieser zweite Punkt liegen blieb, ist schnell ausgemacht: Nach der 12:8-Führung (28. Minute) gaben die Gäste für sieben Minuten das Spiel aus der Hand. Wittingen glich beim 15:15 (35.) zum ersten Mal seit dem 1:1 (3.) wieder aus. Danach war die Partie dann das vom HSG-Trainer vorab prophezeite Duell auf Augenhöhe. Dass er nervenstark ist, zeigte der Aufsteiger, als er im Schlussspurt einen 23:25-Rückstand (55.) noch egalisierte.

„Unsere Abwehr hat bis zur Pause richtig gut gearbeitet“, wies Böning-Grebe auf die nur zehn Gegentreffer in den ersten 30 Minuten hin. „Leider haben wir dann unseren Vorsprung zu schnell aus der Hand gegeben“, war der Coach über die Phasen direkt vor und direkt nach der Pause nicht gerade glücklich. „Am Ende war es eine verdiente Punkteteilung.“ Auffallend agierten Christian Brand und Bastian Endler, der in Angriff wie Abwehr eine ordentliche Leistung bot. Erfreulich war, dass Malte Jetzke erstmals seit dem 5. November wieder aktiv mitwirkte.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Brand 9, P. Schindler 5, Endler 5/3, Glapka 3/2, Grobe 2, Herrig 2, Regenthal 1, Arndt, Gloth, Jetzke, Lapschies, Reimann. (zdz)