25032017 duderstadt vorbericht hnaPlesse-Hardenberg hat Samstag Duderstadt zu Besuch
Auf geht’s ins letzte Derby
Nörten / Bovenden. Zum letzten Südniedersachsen-Derby in der laufenden Oberliga-Saison erwarten die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ab 19.30 Uhr in Bovenden den Tabellenvierten aus Duderstadt. Der TV Jahn gewann das Hinspiel mit 33:29.

Seinerzeit beendete diese Niederlage einen fulminanten Siegeslauf des Aufsteigers: Aus den fünf Hinrundenspielen gegen Rosdorf-Grone (24:22), Nienburg (33:26), Wittingen (33:27), beim Northeimer HC (24:24) und gegen den VfL Hameln (22:21) hatte die Mannschaft von Trainer Dietmar Böning-Grebe 9:1 Punkte eingefahren. Wie wenig selbstverständlich das war, zeigt die Rückrundenbilanz gegen diese fünf Gegner: 3:7 Punkte bei einem Auswärtssieg in Nienburg und einem Remis in Wittingen.
In der Rückrunde rumpelt es

Ohnehin hält die Rückrunde nicht Schritt mit der so erfreulich verlaufenen Herbstserie: Bislang gab es 7:11 Zähler, von denen die drei Heimpunkte dem vorgezogenen Rückrundenspiel gegen Helmstedt (35:29 am 18. November) und dem 27:27 gegen Lehrte vom 21. Januar zu verdanken sind. Den letzten Heimsieg feierte das Burgenteam beim 24:18 über die SG Börde zum Hinrundenabschluss am 15. Januar. Es wäre also wieder mal an der Zeit für zwei Heimpunkte.

Problematisch ist nur, dass die HSG einmal mehr unter ihrem Sorgen-Dauerbrenner leidet: Der Rückraum ist stark gelichtet. Thomas Reimann, dessen Nasenscheidewand nach Bruch in Hameln gerichtet werden muss, fällt ganz aus. Die angeschlagenen Marvin Grobe (Knie) und Malte Jetzke (Schulter) sind bestenfalls bedingt einsatzbereit. Und der unter der Woche erkrankte Eike Gloth weist einen Trainingsrückstand auf. Ohne Probleme gehen ins Spiel also nur Christian Brand und Sebastian Schindler.

Es gehe darum, sagt Böning-Grebe, sich am gegnerischen Kreis Raum für Chancen zu verschaffen und diese Chancen dann auch zu nutzen. An letzterem habe es in Hameln leider gefehlt, so dass der VfL durch die damit verbundenen Ballgewinne zu leichten Toren gekommen sei. Der Coach geht aber nicht ohne Zuversicht in die Partie. „So ein Derby setzt zusätzliche zehn Prozent Leistung frei.“ Und damit, so Böning-Grebe, sei alles möglich. (zdz)

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Volles Haus: Vor zwei Wochen gegen den Northeimer HC war die Halle in Bovenden bestens gefüllt. Das dürfte auch an diesem Samstag wieder so sein, wenn der TV Jahn Duderstadt dort ab 19.30 Uhr seine Visitenkarte abgibt. Archivfoto: zje