ahlborn gesichtHSG verliert 23:29
„MTV hat uns die Grenzen aufgezeigt“
Nörten. Mit einer 23:29 (9:15)-Niederlage gegen den Tabellendritten MTV Vorsfelde verabschiedeten sich die Oberliga-Handballer der HSG Plesse/Hardenberg für diese Saison von ihrem Heimpublikum. „Diese Niederlage geht schon in Ordnung“, befand HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe nach dem Abpfiff: „Vorsfelde hat uns unsere Grenzen aufgezeigt.“ Und mit nur drei gesunden Rückraumspielern sei auch mehr einfach nicht drin gewesen.

Das lag nicht zuletzt daran, dass die Hausherren zu oft versuchten, über die Hühnen-Abwehr der Gäste hinweg zum Abschluss zu kommen - womit sie dann doch recht regelmäßig scheiterten. Und da Gästetorhüter Thomas Krüger auch von Außen so gut wie gar nicht zu bezwingen war, fiel die HSG-Ausbeute eben sehr mager aus. Vorsfelde dagegen traf, obwohl Markus Ahlborn 40 Minuten lang zwischen den Pfosten glänzte, von allen Positionen fast nach Belieben. Kaum zu stoppen waren der Linkshänder Bert Hartfiel im rechten Rückraum (10) und der immer wieder gescheit angespielte Linksaußen Sebastian Feig (7). Nach der 5:3-Führung der HSG (8. Minute) setzte sich der Gast über 13:6 (24.) auf 24:14 (44.) ab.

Die Hausherren stemmten sich gegen eine neuerliche Zehn-Tore-Niederlage dann mit Macht - und mit Erfolg.

HSG: Ahlborn (bis 40.), Wedemeyer - Gloth 5, Reimann 4/4, Grobe 3, Glapka 3/2, Brand 2, Herrig 2, Jetzke 1, Brill 1, Meyer 1, P. Schindler 1, Lapschies, Regenthal. (eko)