Plesse-Hardenberg zum Saisonfinale bei der SG Börde
Statistik spricht gegen Plesse
Nörten/ Bovenden. Zum Saisonabschluss fahren die Oberliga-Handballer der HSG Plesse/Hardenberg zum Tabellendreizehnten SG Börde Handball (21:37) nach Schellerten bei Hildesheim. Das Saisonfinale wird am Samstag um 19.30 Uhr angepfiffen. „Ich bin froh, dass sich Börde zuletzt mit dem 25:23 über Rosdorf/Grone gerettet hat“, blickt HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe entspannt nach vorne, „denn nun geht es am Samstag für beide Mannschaften um nichts mehr.“

Die Leistungskurven dieser Saison verliefen für die Teams förmlich spiegelbildlich: Während das Burgenteam als Aufsteiger eine starke Hinrunde spielte (6. Platz/17:13 Tore), in der Rückrunde daran aber nicht mehr anknüpfen konnte (13./11:17), kam die SG Börde erst nicht aus den Startlöchern (15./7:23), um dann im Frühjahr das Feld von hinten aufzurollen. Die Form spricht deshalb für Börde. Positiv aber für die HSG, dass sie das Hinspiel deutlich gewann (24:18), und dass sie auswärts (10./9:19) erfolgreicher ist als die Gastgeber daheim (14./12:16). Kommt noch hinzu, dass der HSG-Coach für Samstag mit Christian Brand, Eike Gloth, Marvin Grobe und Malte Jetzke vier einsatzbereite Rückraumspieler aufbieten kann. Böning-Grebe geht davon aus, „dass beide Mannschaften ihr letztes Spiel gewinnen wollen“. Beste Voraussetzungen für einen entkrampften Saisonausklang. (zdz)