18052017 reimann hnaGlapka und Reimann verlassen die HSG Plesse-Hardenberg
Zwei Oldies sagen Servus
Nörten / Bovenden. Die Monate zwischen zwei Spielzeiten sind für Sportmannschaften immer auch Monate des Abschieds. Und diesmal müssen sich die Fans des Handball-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg von zwei Oldies verabschieden: Jens Glapka und Thomas Reimann, die über Jahre hinweg – zusammen mit Markus Ahlborn, Patrick und Sebastian Schindler sowie Sebastian Herrig – das Gesicht des Burgenteams waren.

Reimann begann 1988 als Sechsjähriger beim SSV Nörten mit dem Handball. Jetzt beendet er als 35-Jähriger seine aktive Laufbahn beim SSV-Nachfolger Plesse-Hardenberg. Der 1,84 Meter große Rückraumspieler kam ins Herrenteam, als dies 2001 aus der Oberliga abstieg. Kein Wunder, dass er die Oberliga-Rückkehr im vorigen Jahr als den bleibenden Moment in seiner Erinnerung bezeichnet. In den sieben Jahren der Verbands- und Oberliga-Zugehörigkeit (seit 2010) kam der Rechtshänder auf 157 Punktspieleinsätze, in denen er 346 Tore warf – 338 davon aus dem Feld. Von der kommenden Saison an wird der bei Conti arbeitende Personalreferent den HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe unterstützen. Schwerpunkte seiner Arbeit seien dann, so Reimann, die Kaderplanung und die Suche nach Sponsoren.

glapka gesichtGlapka erlernte das Handballspielen in Göttingen (SC 05 und SV Groß Ellershausen), ehe er 2002 als 27-Jähriger zur HSG wechselte. „Damals herrschte zwischen meinem alten Verein und meinem neuen eine deutliche Konkurrenz, so dass das Einleben in die neue Mannschaft etwas Zeit brauchte.“ Es gelang aber so gut, dass seine beste Erinnerung an die 15 Jahre im HSG-Trikot der tolle Zusammenhalt in der Mannschaft ist. „Das hat einfach vorn und hinten super gepasst.“

Der 1,83 Meter große Rechtshänder spielte „immer nur auf Linksaußen“. Seine Spezialität waren Siebenmeter: In den 136 Punktspieleinsätzen seit 2010 verwandelte er 223 Strafwürfe. Dazu kamen 351 Feldtore. Ob sich der 42-Jährige im kommenden Jahr noch für die Oberliga fit halten wird, ist noch nicht endgültig ausgemacht. Weiter einbringen wird er sich aber in jedem Fall. „Ich werde der Mannschaft im Bereich Organisation erhalten bleiben“, will der Produktionsleiter eines Werbemittelherstellers sich im Management nützlich machen. (zdz) Fotos: Herrig/nh