Plesse-Hardenberg setzt sich auch im zweiten Test gegen Rhumetal durch
Böning-Grebe vermisst das Feuer
Bovenden. Ihr vorletztes Vorbereitungsspiel haben die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag in der Halle in Bovenden mit 28:18 (12:10) gegen den Verbandsligisten HSG Rhumetal gewonnen. Während die Gastgeber weitestgehend auf ihren leicht blessierten Rechtsaußen Patrick Schindler verzichten mussten - ihn ersetzte vorwiegend Jonas Smidt - fehlten den Rhumetalern, die am Samstag noch den Landesligisten SG Spanbeck/B. 24:17 geschlagen hatten, in Fischer, Hagemann und Zimmermann gleich drei Stammspieler.

Es überrascht daher nicht, dass der Verbandsligist im zweiten Spiel seines Belastungswochenendes nach einer Dreiviertelstunde nachließ. „Bis zum 18:16 haben wir super mitgehalten, danach waren wir mit den Kräften am Ende“, sagte Rhumetals Trainer Sascha Heiligenstadt. Sein Gegenüber Dietmar Böning-Grebe sah den in dieser Deutlichkeit erst am Schluss herausgespielten Sieg nicht unkritisch. „Bis zur Pause war mir das zu lethargisch. Uns fehlte das Feuer.“ Geärgert hat er sich über zwei Unterzahlspiele. „Die zwei Minuten gegen Ozimek wegen Meckerns und die vier Minuten gegen Gloth - zwei wegen einer berechtigten roten Karte und weitere zwei, weil er zu langsam das Spielfeld verließ - waren absolut unnötig.“

Positiv: Falkenhain kam für Plesse zum Einsatz und markierte einen Treffer.

Rhumetal: Döscher, Ilsen - Strohschneider 8/3, F. Kreitz 4, Bertram 2, Bierwirth 2, B. Kreitz 1, E. Kreitz 1, Engelbert, Giese, Scheidemann, Stolle.

Plesse-H.: Ahlborn, Wedemeyer - Smidt 6, Sültmann 4/3, Meyer 3, Lapschies 3/1, Gloth 2, Jetzke 2, S. Schindler 2, Brand 1, Büttner 1, Endler 1, Falkenhain 1, Ozimek 1, P. Schindler. (zdz)