Handball-Oberliga: 24:24 bei der HSG Nienburg
Burgenteam startet mit einem Remis
Nienburg. Mit einem 24:24 (13:11) bei der HSG Nienburg startete die HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend in ihre zweite Saison in der Handball-Oberliga. In einer von den Abwehrreihen dominierten Begegnung auf Augenhöhe, so Trainer Dietmar Böning-Grebe, brachte das Burgenteam in den letzten 30 Sekunden bei Ballbesitz den siebten Feldspieler, ohne dass es dadurch zum Siegtreffer gereicht hätte.

Andererseits wurde diese Variante aber auch nicht bestraft, wie zuvor auf der Gegenseite, als Christian Wedemeyer die entsprechende Nienburger Variante - die Gastgeber nahmen in Unterzahl den Torhüter raus, um einen sechsten Feldspieler zu bringen - zu zwei Toren über das ganze Spielfeld nutzte.

Während die meisten Beobachter das Remis als halb volles Glas ansahen, sprach Böning-Grebe, auch wenn er sich über den Punktgewinn freute, von einem in der Tendenz eher halb leeren Glas, hatte man doch die Gelegenheit zum Siegtreffer.

Zwar habe man sich das Unentschieden durch zwei starke Torhüter und eine sichere Abwehr verdient, insgesamt aber sei gegen die Nienburger 5:1-Defensive zu wenig Druck aufgebaut worden. „Da hätten wir mannschaftstaktisch noch zulegen können“, sah der Trainer hier den einzigen Anlass zur Kritik. Den Punkt verdiente das Burgenteam sich, als es von 4:5 (6. Minute) auf 9:6 (12.) davon zog. Dass der Gastgeber beim 15:15 (38.) wieder dran war, kostete den möglichen zweiten Zähler.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer 2 - Brand 8/2, Gloth 4, P. Schindler 3, Herrig 2, Sültmann 2/1, Büttner 1, Jetzke 1, Smidt 1, Grobe, Meyer, Ozimek, S. Schindler. (eko)