HG Rosdorf-Grone feiert Auftaktsieg

Mit einem überraschenden 26:25 (8:14)-Sieg gegen den Lehrter SV ist der neuformierte Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone am Sonntag in die Saison gestartet. Die HSG Plesse-Hardenberg war mit einem achtbaren 24:24 (13:11) von der HSG Nienburg zurückgekehrt.

HSG Nienburg - HSG Plesse-Hardenberg 24:24 (13:11).

Trainer Dietmar Böning-Grebe jammerte nach eigenen Aussagen auf hohem Niveau: „In Nienburg waren zwei Punkte drin. Unter dem Strich hätten wir allerdings ebenso gut gewinnen wie auch verlieren können.“ Dabei brachte der achtfache Torschütze Christian Brand das Burgenteam nach 30 Sekunden per Siebenmeter mit 1:0 in Front und zeichnete gleichermaßen für die letzte Führung seines Teams verantwortlich (24:23/57.). Zwischenzeitlich hatte Plesse-Hardenberg sogar mit 15:12 (34.) vorngelegen. Im Angriff nutzten die Südniedersachsen ihre Möglichkeiten nicht vollends aus. Dagegen war der Trainer „mit der Deckung durchaus zufrieden.“ Marvin Grobe musste mit seiner lädierten Schulter nach vier Minuten für den Rest der Spielzeit passen. Auch Torjäger Jan-Niklas Falkenhain konnte aus gleichem Grunde nicht spielen: „Er hat am Montag einen Arzttermin“, sagt Böning-Grebe, der auf eine frohe Botschaft hofft. Brand (8/2), Gloth (4), P. Schindler (3), Herrig, Wedemeyer (je 2), Sültmann (2/1), Büttner sowie Jetzke und Smidt (je 1) teilten sich die Tore der Gäste.


HG Rosdorf-Grone – Lehrter SV 26:25 (8:14). Acht Sekunden vor Schluss erzielte Kreisläufer Daniel Menn den entscheidenden Treffer zum überraschenden Sieg, den Trainer Lennart Pietsch „als verdammt wichtig“ bezeichnete: „Wir haben eine überragende Moral gezeigt.“ Dabei hatte Rosdorf-Grone zur Pause noch mit sechs Toren zurückgelegen. „ Wir waren in der ersten Halbzeit noch zu unsicher“, entschuldigte Rechtsaußen Mathis Ruck. „Dadurch konnten wir uns dann in der Kabine sagen, dass wir nichts mehr zu verlieren haben. So konnten wir frei aufspielen, Kampfgeist zeigen und das Spiel noch drehen.“ HG: Ruck (7), Menn (5), Kutz (4), Menn (4/1), Burgdorf (3), Bohnhoff, Osei-Bonsu, Wächter (je 1) – Der Ex-Rosdorfer Kleinertz (6/4) war bester Werfer des Lehrter SV.


Von Ferdinand Jacksch