Handball-Pokal: Plesse weiter, SpanBill raus

Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hat die dritte Runde des HVN-Pokals durch einen klaren 35:24 (14:11)-Sieg vor rund 300 Zuschauern beim Landesligisten HSG Schoningen/Uslar/Wiensen erreicht. Dagegen ist die SG Spanbeck/Billingshausen im Duell zweier Landesligisten nach der 17:24 (4:10)-Niederlage gegen den Hildesheimer Vertreter TuS Himmelsthür ausgeschieden.

Bovenden. „Ich bin recht zufrieden“, betonte Plesse-Coach Dietmar Böning-Grebe. „Im Tempospiel war vor allem in der zweiten Halbzeit der Klassenunterschied zu erkennen.“ Über 12:10 (28.), 20:13 (35.) und (30:18 (50.) enteilte das Burgenteam und sorgte schon rechtzeitig für die Vorentscheidung. Der elffache Torschütze Patrick Schindler auf der rechten Außenbahn sowie Gloth (5/2), Jetzke, Lapschies (je 4), Grobe, Ozimek je 3), S. Schindler, Funke (je 2) sowie Herrig (1) erzielten die HSG-Treffer. Die HSG war unter anderem ohne ihren im Urlaub weilenden Torjäger Christian Brand angetreten.

„Wir haben schlecht ins Spiel gefunden, was sich auch in der zweiten Hälfte fortgesetzt hat“, beklagte SG-Trainer Edgar Krüger nach der Niederlage gegen Himmelsthür. SpanBill war nur mit gesunden Rückraumspielern angetreten. „Uns haben daher in der zweiten Halbzeit die Alternativen gefehlt, um unser schnelles Angriffsspiel aufzuziehen und den Rückstand aufzuholen“, ließ Krüger wissen. Schröder (5), Gemmes (4), Lange (3) sowie Badenhop, Dettmar, Henze, Pleßmann (je 1) und Junghans teilten sich die SG-Tore.

Von Ferdinand Jacksch