brand 2018 200Plesse-Hardenberg muss am Samstag beim erstarkten VfL ran

Ein schwerer Gang nach Hameln

Nörten / Bovenden. Ob die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg ihre Hinrunde mit einem positiven Punktekonto abschließen können, hängt nicht zuletzt vom Samstagsspiel beim Tabellensiebten VfL Hameln (19.15 Uhr) ab. Denn bei jetzt 7:9 Hinrundenpunkten (hinzu kommt die Niederlage aus dem vorgezogenen Rückrundenspiel in Vorsfelde) und dem noch ausstehenden Gastspiel bei Tabellenführer Großenheidorn (am 13. Januar) ist dafür - Heimsiege über Burgdorf (25. November), Münden (9. Dezember) und Duderstadt (19. Januar) vorausgesetzt - in Hameln wenigstens ein Remis nötig. Nur: Die Hamelner sind alles andere als ein Aufbaugegner.

Nach schwachem Start (1:5 Punkte - darunter eine 24:29-Niederlage in Rosdorf) holten sie aus den folgenden fünf Spielen 7:3 Zähler, darunter ein 26:24-Sieg in Helmstedt und das 21:21 bei der HSG Schaumburg. Plesse-Trainer Dietmar Böning-Grebe richtet sich auf einen schweren Gang ein. „Gegen die hammerharte 6:0-Abwehr des VfL müssen wir im Angriff die Geduld aufbringen, die Lücken im Abwehrverband zu finden.“

Torjäger Christian Brand ist da gefordert. Bezogen auf die Kritik an seiner Leistung im Spiel gegen Schaumburg äußerte er sich gegenüber der HNA. Er wisse, dass er am Samstag nicht seinen besten Tag gehabt habe, aber mit der generellen Kritik an seinem Abschlussverhalten sei er nicht einverstanden, da sie in dieser Schärfe übertrieben sei. Unterstützung findet er bei der Mannschaft, deren Kapitän Sebastian Herrig betont, dass nicht die Fehlwürfe eines einzelnen Spielers zur Niederlage führen, sondern die Leistung der gesamten Truppe.

Das Burgenteam kann in Hameln personell aus dem (augenblicklichen) Vollen schöpfen. Einzig Malte Jetzke plagte sich unter der Woche mit einem Infekt. (zdz) FOTO: HSGPH