Handball-Oberliga Männer: Plesse-Hardenberg erwartet Sonntag die HSG Nienburg

„Wir müssen richtig Gas geben“

Nörten / Bovenden. Zum ordnungsgemäßen Rückrundenauftakt erwarten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg, die schon zwei Rückrundenspiele außer der Reihe bestritten haben, am Sonntag ab 17 Uhr in Bovenden den Tabellenzehnten HSG Nienburg. Zum Saisonauftakt trennte man sich 24:24. Für Trainer Dietmar Böning-Grebe ist die Partie offen. „Wir müssen uns auf einen Gegner einstellen, der um jeden Zentimeter kämpfen wird, um seine Niederlagenserie zu beenden. Für mich stehen die Chancen bei 50:50.“

Nienburg kam im Herbst mit 7:3 Punkten gut aus den Startlöchern, hielt dann mit weiteren 3:5 Zählern lange im Mittelfeld mit, ehe es vom zehnten Spieltag an fünf Niederlagen am Stück einfuhr, durch die es in die unteren Tabellenregionen abrutschte. Auffallend ist, dass die HSG sich bislang auswärts (7:7 Punkte) besser schlug als daheim (3:11). Nach dem 21:25 in Lehrte am 12. Dezember ersetzte Nienburg Trainer Dirk Pauling durch Claas Wittenberg. Dessen erste Maßnahme: Die Abwehr neu organisieren. Mit den dort erzielten Fortschritten sei er, trotz der beiden Niederlagen (32:36 gegen Schaumburg und 27:29 in Hameln), nicht unzufrieden.

Mikolajczyk ist Kandidat

Im Angriff sind die Gäste über ihre Außen (links Ence Kristaps, rechts Sebastian Nülle) mit 128 Treffern ähnlich gefährlich wie aus dem Rückraum, dessen erste Besetzung bisher 153 Mal traf. Der Kader des Burgenteams kränkelte Anfang der Woche ein wenig. „Wir müssen im Abschlusstraining noch mal richtig Gas geben“, fordert Böning-Grebe von seinem Team, damit es den Derbyerfolg gegen Duderstadt mit dem nächsten Sieg aufwertet. Zur Suche nach seinem Nachfolger stellt Böning-Grebe fest: „Wir stehen mit drei, vier Kandidaten in Verhandlungen - darunter auch der oft kolportierte Artur Mikolajczyk - aber entschieden ist noch nichts.“ (zdz)