28012018 bericht nienburg hnaDie fünfte Heimniederlage:

HSG Plesse zu fahrig im Aufbau und fahrlässig im Abschluss

Bovenden. Vorgenommen für das Spiel gegen die HSG Nienburg hatten sich die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg einen Sieg, um damit ins Tabellenmittelfeld aufzurücken. Herausgekommen ist mit dem 28:31 (11:13) eine schmerzliche Heimniederlage. Schon die fünfte in dieser Saison. Und selten einmal hat man das Burgenteam vor eigenem Publikum so fahrig gesehen wie am Sonntagabend am Wurzelbruchweg.

Im Spielaufbau unterliefen den Hausherren, vor allem beim Versuch, den Kreisläufer ins Spiel einzubinden, über ein Dutzend Fehler, die die Gäste umgehend bestraften. Und im Abschluss waren es sogar 16 ungenutzte Chancen, darunter sogar drei Siebenmeter. Natürlich kann festgehalten werden, dass die Gästeabwehr alles andere als zimperlich zu Werke ging, doch daran allein hat es nicht gelegen. „Wir haben heute einfach nicht ins Spiel gefunden“, befand HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe. „Gegen diesen aggressiven Gegner fehlte es uns an Konstanz.“ Und das gilt vor allem für die sonst so zuverlässige Abwehr, in der sich diesmal immer wieder weite Lücken auftaten, durch die hindurch die Gäste nicht selten zu relativ leichten Toren kamen. Hätten nicht Christian Wedemeyer und Markus Ahlborn einen wirklich guten Tag gehabt, die Partie hätte zum Desaster werden können. Nach dem 5:4 (10. Minute) gelang den Hausherren die nächste Führung erst wieder zum 18:17 (40.). Danach setzte der Gast sich auf 26:21 (53.) ab. Das Spiel war gelaufen.

HSG: Wedemeyer (bis 51.), Ahlborn - Gloth 8/2, Sültmann 4, P. Schindler 3, Brand 3/2, Herrig 2, Ozimek 2, Falkenhain 1, Glapka 1, Grobe 1, Jetzke 1, Meyer 1, Smidt 1. (eko)

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Viel Gegenwehr: Die HSG Plesse mit Jan Niklas Falkenhain hatte es gegen die Nienburger Defensive über die komplette Spielzeit nicht leicht. Foto: zel