Böning-Team am Freitag beim Vorletzten

HSG Plesse-Hardenberg will im Derby gegen HG Rosdorf-Grone nachlegen

Nörten/ Bovenden. „Raus aus der Achterbahn“, ist das Ziel, das Trainer Dietmar Böning-Grebe seiner Mannschaft für das nächste Auswärtsspiel auferlegt hat. Die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg gastieren am Freitag ab 20 Uhr in der Sporthalle am Siedlungsweg beim Tabellenvorletzten HG Rosdorf-Grone.

Das Hinspiel gewannen die Burgenhandballer am 22. September mit 25:21. Dieser Sieg war Teil des mit 7:3-Punkten geglückten Saisonstarts. Die dann folgende Niederlagenserie (0:12) beendete erst der 27:23-Heimsieg über den Viertletzten, die TG Münden. Und dann ging es ab in die Achterbahn: Heimsieg über den Drittletzten SG Börde (29:25), Niederlage beim Tabellenführer Großenheidorn (32:33), Sieg über Duderstadt (35:26), Niederlage gegen Nienburg (28:31) und nun zuletzt der 30:26-Sieg über Söhre. Diesem Auf und Ab soll nun ein Ende gesetzt werden. „Wir wollen am Freitag endlich einmal wieder nachlegen!“ Dass das nicht leicht werden wird, weiß Böning-Grebe: Die Rosdorfer haben zuletzt in Hameln gewonnen und werden nun „mit gestiegenem Selbstvertrauen“ alles daran setzen, diesen Sieg auszubauen, um so den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld herzustellen. Die Rote Laterne jedenfalls haben sie vor acht Tagen schon mal den Duderstädtern in die Hand gedrückt. Der Coach des Burgenteams lässt sich allerdings vom HG-Sieg in Hameln nicht übermäßig verunsichern: „Auf dem Papier sind wir favorisiert, und mein Kader ist momentan gut aufgestellt. Wenn wir konzentriert unsere Leistung abrufen, dann können wir auch dieses Derby, selbst wenn es wie ein Pokalspiel unter eigenen Gesetzen steht, für uns entscheiden.“ (zdz)