hvn logoFür Rosdorf zählt am Freitagabend in Münden nur ein Sieg
Für die HG geht’s bei TG um vier Punkte
Göttingen. In der Handball-Oberliga der Männer ist der TV Jahn Duderstadt am kommenden Wochenende spielfrei. Für die HG Rosdorf-Grone steht nach der unglücklichen Heimpleite gegen Plesse-Hardenberg schon das zweite Derby in Folge am Freitag (20 Uhr) bei der TG Münden an. Nach der Partie gegen Spitzenreiter Großenheidorn folgt in zwei Wochen bereits das dritte Regions-Duell beim TV Jahn Duderstadt.

Ist für die Rosdorfer bei der TG etwas drin? Immerhin konnten die Mündener nur zwei von acht Heimspielen gewinnen: 36:30 gegen Lehrte und 31:29 gegen Duderstadt. Für die HGer ist ein Sieg eigentlich Pflicht – sollte es die 15. Pleite im 18. Spiel geben, wären die TGer bereits auf sechs Punkte enteilt, womit der Klassenerhalt für Rosdorf wohl schon in weite Ferne rücken würde.

„Uns ist allen bewusst, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen“, sagt Rosdorfs Trainer Lenny Pietsch, der diesmal wieder alleiniger Chefcoach ist, da Marcus Wuttke fehlt. „Für uns ist das ein absolutes Vier-Punkte-Spiel. Wenn wir verlieren, wäre es das bei sechs Punkten Rückstand wohl schon mit dem Klassenerhalt. So muss ich dem Team auch nicht groß etwas sagen.“ Ob Hendrik Sievers (Magen-Darm) und Chris Osei-Bonsu (Leiste) spielen können, ist noch offen. Marvin Hornig ist nach Bänderriss wieder im Training. (haz/gsd-nh)

 


"Es wird ein dreckiges Spiel."
Handball Oberliga-Derby: TG Münden trifft auf HG-Rosdorf/Grone
Hann. Münden. TG Münden gegen HG-Rosdorf/Grone ist nicht nur ein Derby in der Handball-Oberliga. Eine Niederlage würde die Gäste fast schon zum Abstieg verurteilen.

„Wir wollen unseren Vorsprung auf Rosdorf ausbauen“, sagt TG-Trainer Matthias Linke, für den in der Partie am Freitagabend (20 Uhr) nichts anderes zählt als ein Sieg. Mit dann sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenvorletzten und sogar sieben auf Schlusslicht Duderstadt könne man dem Rest der Saison „deutlich entspannter“ entgegenblicken. Dass die Rosdorfer und ihr Trainergespann Lennart Pietsch und Marcus Wuttke sich jedoch keineswegs kampflos ergeben werden, zeigen die letzten Ergebnisse. Nach dem überraschenden 20:17-Erfolg in Hameln vor zwei Wochen unterlagen die Rosdorfer zuletzt der HSG Plesse-Hardenberg unglücklich und denkbar knapp mit 23:24. „Nach diesen beiden Spielen werden sie sicher deutlich selbstbewusster zu uns kommen“, ist sich Linke bewusst.

„Ich gehe davon aus, dass das ein ganz dreckiges Spiel wird“, sagt der TG-Coach. „Die Rosdorfer scheinen zu alten Tugenden zurückgefunden zu haben und spielen wieder viel kampfbetonter und mit mehr Leidenschaft.“ Genau darauf habe er sein Team unter der Woche eingestellt. „Wir sind auf jeden Fall bereit, diesen Kampf anzunehmen“, sagt er.

Personell könnte es bei den Gastgebern nicht besser aussehen. „Auch wenn Christian Grambow wegen seiner neuen Arbeitsstelle nur unregelmäßig trainieren kann und Daniel Lieberknecht diese Woche wegen einer Fortbildung nicht beim Training war, sind immerhin alle Spieler fit und einsatzbereit“, freut sich Linke. Die Tatsache, dass die Partie auf den ungewohnten Freitag vorgezogen wurde, stelle für ihn kein Problem dar. „Das ist ein derart wegweisendes Spiel, dass ich fest davon ausgehe, dass die Halle trotzdem voll sein wird und unsere Fans uns lautstark unterstützen werden“, sagt er.