Plesse-Hardenberg geht beim Dritten in Helmstedt leer aus
Fünf Tore Vorsprung reichen nicht
Helmstedt. Wieder eine starke Vorstellung - und wieder nichts geerntet! Die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg unterlagen beim Tabellendritten, HF Helmstedt-Büddenstedt, am Samstag mit 27:28 (18:14). Trainer Dietmar Böning-Grebe fühlte sich an zwei frühere Spiele erinnert: Schon das Hinspiel gegen die Handballfreunde sei mit nur einem Tor verloren gegangen. Und wie in Großenheidorn sei auch diesmal eine starke Leistung unbelohnt geblieben. Der Coach sah sogar die deutliche Halbzeitführung im Endeffekt als nachteilig an.

„Sie hat im zweiten Durchgang bei uns zu einem merklichen Spannungsabfall geführt.“ Während die Gastgeber „mit Dampf aus der Kabine kamen, haben wir das Tempo der ersten 30 Minuten nicht wieder aufnehmen können“. Nach 45 Minuten habe seine Mannschaft dann den Faden verloren und dem Gegner durch Fehlwürfe und Fehlpässe die Arbeit erleichtert. Als Fazit bleibe: Beim Tabellendritten zu verlieren - und dazu noch so knapp - sei sicher kein Beinbruch, aber ärgerlich sei, dass eben mehr drin war für das Burgenteam.

Nach dem 5:5 (7. Minute) setzte die HSG sich auf 8:5 ab (10.) und erarbeitete sich nach dem 9:9 (16.) mit 18:13 einen Fünf-Tore-Vorsprung (29.). Doch den holten die Hausherren nach der Pause auf, bis sie beim 24:23 (47.) vorn lagen. Beim 27:24 (55.) war dann der Drops gelutscht, auch wenn die HSG nochmal heran kam. „Wir müssen endlich unsere Leichtsinnsfehler abstellen“, bilanzierte Böning-Grebe die knappe Niederlage.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Brand 13/5, Gloth 5/1, P. Schindler 3, Sültmann 3, Jetzke 1, Lapschies 1, Meyer 1, Endler, Falkenhain, Grobe, Herrig, Smidt. (eko)