arhtur neuer trainer 2018Handball-Oberliga: Burgen-Team verliert 27:34
Keine Punkte - aber einen Trainer
Waltringhausen. Unnötig deutlich verloren die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg beim Tabellenzweiten HSG Schaumburg-Nord: Beim 27:34 (12:16) fand das Burgenteam in den ersten 20 Minuten einfach nicht ins Spiel. Die Gastgeber zogen in dieser Phase vom 1:2 (5. Minute) auf 12:5 (20.) davon. Erst als Team-Manager Thomas Reimann, der in Waltringhausen Trainer Dietmar Böning-Grebe vertrat, in einer Auszeit die 6-0-Deckung auf 5-1 umstellte, lief es besser. „Wir haben dann eine halbe Stunde lang mit dem Tabellenzweiten mitgehalten und sind in dieser Phase zwei Mal bis auf zwei Tore (14:16/32. und 22:24/50.; d. Red.) herangekommen“, sah der HSG-Routinier durchaus die Chance, etwas Zählbares mit zu nehmen.

Was ihn ärgerte: „Nach dem 23:29 haben wir es am Versuch fehlen lassen, wenigstens noch ein besseres Resultat zu erzielen.“ Unter dem Strich sei die Partie zwar „das erwartet schwere Spiel“ gewesen, aber so hoch hätte sie nicht verloren gehen müssen.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Falkenhain 5, P. Schindler 5, Lapschies 4, Brand 4/2, Endler 3/2, Herrig 2, Smidt 2, Sültmann 2, Glapka, Grobe, Jetzke, Meyer.

Mit jetzt 19:23 Punkten weisen die Burgenhandballer fünf Runden vor dem Saisonende auf jeden der beiden regulären Abstiegsplätze elf Pluspunkte Vorsprung auf, wobei Duderstadt allerdings noch ein Nachholspiel hat! Punkten die Eichsfelder da nicht, reicht es heute schon zum Klassenerhalt. Dennoch wäre die HSG gut beraten in den fünf nachösterlichen Spielen wenigstens daheim gegen Hameln zu gewinnen und auswärts in Duderstadt und Münden zu punkten, um so alle Zweifel auszuräumen.

Mikolajczyk ist zurück

Reimann teilte am Rande der Partie in Bad Nenndorf mit, dass seit Freitag die Trainerfrage geklärt ist: Artur Mikolajczyk, der bis 2016 die Oberliga-Frauen der HSG Plesse-Hardenberg trainierte, übernimmt für die neue Saison die Oberliga-Männer vom scheidenden Böning-Grebe. „Mit Artur haben wir unseren Wunschtrainer bekommen“, freute sich Reimann über den Abschluss mit dem Rückkehrer, den er als „akribischen Arbeiter“ schätzt. (eko)