Plesse verliert 26:30 und verletzten Spieler
Die Oberligamänner der HSG Plesse-Hardenberg sind mit einer 26:30 (14:13) Niederlage bei den Handballfreunden Helmstedt-Büddenstedt in die neue Saison gestartet. Helmstedt. Dabei hatte Torjäger Christian Brand wohl noch Glück im Unglück. Nach einer knappen Viertelstunde war er mit dem gegnerischen Schlussmann unglücklich zusammengestoßen. „Mit einem schicken Turbans konnte er am Spielgeschehen weiter teilnehmen“, war aus Helmstedt zu vernehmen.

„Ich habe danach noch einmal fünf Minuten probiert. Das hat aber keinen Sinn gemacht“, so Brand, der auf der Heimfahrt immer noch über Nackenschmerzen klagte. „Die Mannschaft hat super gespielt“, lobte der vorzeitig ausgeschiedene Brand seine tapfer kämpfenden Mannschaftskameraden.

2:1 (7.) durch Patrick Schindler und 3:2 (8.) durch Kapitän Sebastian Herrig führte das Burgenteam, das mit der 14:13 Führung zur Pause und dem 15:13 durch Kreisläufer Daniel Menn nochmals vorlegte, ehe Helmstedt später mit 26:20 (47.) für die Vorentscheidung sorgte. „Meine Mannschaft hat über weite Phasen einen guten Job gemacht“, so Trainer Artur Mikolajczk, der die schnelle Rückkehr der noch verhinderten Routiniers wie Malte Sültmann und Marvin Grobe einforderte. „Wir waren noch zu hektisch und müssen mehr Cleverness zeigen“, blickte der Coach schon einmal auf das erste Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen den Aufsteiger TuS Vinnhorst.

HSG: Menn (6), P. Schindler (5), Gloth (4/1), Herrig, S. Schindler (je 3), Brand (3/3), Arndt, Lapschies (je 1).

Von Ferdinand Jacksch