HSG Plesse-Hardenberg will auch zweites Heimspiel gewinnen
Der nächste Sieg vor heimischer Kulisse soll her: Sein zweites Heimspiel bestreitet der Oberligist HSG Plesse-Hardenberg gegen den VfL Hameln am Sonntag in Nörten-Hardenberg (17 Uhr, Sporthalle „An der Bünte“).

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Das erste Heimspiel gegen den TuS Vinnhorst gewann das Burgenteam (hier mit Patrick Schindler am Ball). Quelle: Swen Pförtner

Nörten-Hardenberg. „Mit den Gästen kommt ein weiterer Oberliga-Hochkaräter, gegen den man unbedingt wieder einen Schritt nach vorne machen muss, um zu Hause ungeschlagen zu bleiben“, sagt Torwart Lennart Gees, der an die beiden letzten beiden HSG-Spiele erinnert: „So stark wie wir uns vor zwei Wochen beim 30:26-Erfolg gegen den Aufsteiger TuS Vinnhorst präsentiert haben, so schwach war der Auftritt am vergangenen Freitag beim Lehrter SV, der in einer verdienten 21:31 Niederlage mündete.“

Die HSG muss sich vorwerfen lassen, in keinem Mannschaftsteil an die Leistung aus dem Spiel gegen Vinnhorst angeknüpft zu haben. Das soll sich gegen Hameln ändern, zumal Plesse-Hardenberg in stärkster Besetzung auflaufen kann: „Wir müssen wie schon in den ersten Spielen über eine stabile Deckung kommen und vorne im gebundenen Spiel über das Kollektiv geduldiger nach Lösungen suchen“, erwartet Trainer Artur Mikolajczyk.

Auch Hameln mit neuem Trainer

Ebenso wie das Burgenteam hat der VfL Hameln zu Saisonbeginn mit Sven Hylmar einen neuen Trainer präsentiert. Der Coach war bereits als Spieler jahrelang für die Hamelner aktiv. Auch zwischen den Pfosten gab es einschneidende Veränderungen. Leistungsträger Zsolt Kovacs wollte Drittliga-Luft schnuppern und hat sich dem MTV Großenheidorn angeschlossen. Dafür wurde Torwartlegende Frank Rosenthal reaktiviert.

Im Gegensatz zur HSG Plesse-Hardenberg hat der am vergangenen Wochenende spielfreie VfL Hameln erst zwei Spiele auf dem Konto. Dem 29:27-Erfolg gegen die TSV Burgdorf III ließen die Gäste von der Weser eine deutliche 25:36-Niederlage bei der HSG Nienburg folgen. Die vergangene Saison wurde von zahlreichen Verletzungen überschattet, was sich letztlich auch in der Endabrechnung mit dem neunten Platz deutlich bemerkbar gemacht hatte.

Von Ferdinand Jacksch