20181103 nienburg vorbericht hnaGefahr von links für die Plesse-Männer

Bovenden/Nörten. Zum Abschluss eines Saisonauftaktes, den kein Spielplan schwerer hätte gestalten können, erwartet der Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg die HSG Nienburg. Der Drittletzte (173:192 Tore/3:9 Punkte) trifft also am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Wurzelbruchweg auf den Tabellendritten (200:161/10:2). Damit hakt die Mannschaft von Trainer Artur Mikolajczyk in nur sieben Spielen sieben der acht Mannschaften der oberen Tabellenhälfte ab.

Offen aus der oberen Hälfte ist nun nur noch das am 23. September wegen eines Wasserschadens in der Nörtener Halle abgebrochene Heimspiel gegen den Tabellenvierten VfL Hameln. Diese Begegnung wurde mittlerweile für Sonntag, 18. November (17 Uhr in der Sporthalle am Wurzelbruchweg) neu angesetzt.

Herrig wieder dabei

Die Nienburger, die bislang nur beim Tabellenzweiten Vorsfelde unterlagen (34:37), stellen den viertbesten Angriff der Liga und die zweitbeste Abwehr. Auffallend ist ihre Linkslastigkeit: Der linke Rückraum mit Malte Grabisch (56 Tore) und Sören Fennekoldt (20) sowie die Linksaußen Lars Bergmann (30) und Kristaps Ence (26) sorgten für 60 Prozent der bisherigen Trefferausbeute. Mithalten kann da nur noch Mittelmann Steve Kählke (31), während die rechte Seite und die Kreismitte bisher kaum in Erscheinung traten.

Das Burgenteam, bei dem nach Ablauf seiner Sperre Sebastian Herrig wieder mitwirken kann, wird sich also in der Defensive etwas einfallen lassen müssen, um die Gefahr von links einzudämmen. Neben Herrig steht auch Felix Funke wieder im Kader. Fehlen werden hingegen die verletzten Patrick Schindler und Tom Winkelmann. Seine ersten Gehversuche könnte – nach gut einjähriger Verletzungspause – Malte Büttner machen. Er habe unter der Woche „ordentlich mittrainiert“. (zdz)

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Fehlt gegen die HSG Nienburg: Plesses Patrik Schindler ist noch verletzt  
©  Hubert Jelinek/gsd