HSG Plesse-Hardenberg reist nach Barsinghausen
Beim einen Rang besser platzierten Nachbarn HV Barsinghausen (6:10 Punkte) muss der Tabellenelfte HSG Plesse-Hardenberg (5:9) am Sonntag um 16.35 Uhr antreten. Die ungewohnte Anpfiffzeit resultiert in Barsinghausen aus der hohen Anzahl der an diesem Wochenende anzusetzenden Heimspiele und der engen Hallenkapazität: „Da ist jede Minute wichtig“, erklärt Spielwart Bernhard Schwabe, der am Sonnabend und Sonntag rund 20 Begegnungen aller Alterklassen unterzubringen hat.

Die beiden Tabellennachbarn haben am vergangenen Wochenende jeweils zwei wichtige Punkte zum Klassenerhalt eingefahren. Aufsteiger Barsinghausen sorgte beim 34:24 gegen die SG Börde Handball für eine gelungene Torgala. Die HSG Plesse-Hardenberg feierte mit 35:30 gegen die HSG Nienburg ihren zweiten Saisonsieg.

„Das wird ein Spiel auf Augenhöhe mit einem kleinen Heimvorteil für Barsinghausen“, schätzt Trainer Artur Mikolajczk die Ausgangslage ein: „Wir werden alles geben und den Schwung aus dem jüngsten Erfolg gegen Nienburg mitnehmen. Schließlich haben wir auswärts auch schon gute Ansätze gezeigt.“ Dietmar Böning-Grebe, der Vorjahrescoach und jetzt im HSG-Vorstand für den Leistungssport verantwortlich, rechnet vor: „Barsinghausen ist die Kür. Dagegen sind in diesem Kalenderjahr noch Heimsiege gegen die SF Söhre, MTV Braunschweig II und Münden Pflicht.“ Spannend wird auch das Nachholspiel am 18. November gegen die SG Hameln.

Von Ferdinand Jacksch