Gegen Lehrte ist die Wende angesagt
Handball-Oberliga: Burgenteam mit Heimrecht
Bovenden. Im Kampf um den Klassenerhalt will Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg nach zwei empfindlichen Niederlagen am Sonnabend (19.30 Uhr, Sporthalle Bovenden) zu Hause gegen den Lehrter SV endlich wieder Fahrt aufnehmen. Dabei liegen die Trümpfe aber erst einmal in den Händen der Gäste, die bereits das Hinspiel mit 31:21 für sich entscheiden konnten.

Außerdem überzeugte der Lehrter SV zuletzt – vor allem in der zweiten Halbzeit – beim völlig verdienten 23:17 beim HV Barsinghausen, auch dank seiner erfolgreichsten Torjäger – wie Trainersohn Louis Ewert (82 Treffer), Lukas Linderkamp (61) oder Malte Kress (56). „Uns erwartet jedenfalls ein richtungsweisendes Heimspiel. Lehrte steht mit einem Spiel weniger und 12:16-Punkten knapp vor dem Burgenteam“, sagt HSG-Torwart Lennart Gees. Rückraumspieler Malte Büttner verspricht Besserung: „Wichtig wird es sein, dass wir kompakter in der Deckung stehen, damit wir unseren Torhütern mehr helfen. Sollten wir das schaffen, dann sehe ich Chancen, dass wir Lehrte schlagen können.“

Die aktuellen Defizite der HSG Plesse-Hardenberg liegen auf der Hand. Neben den zuletzt gesundheitlich angeschlagenen Spielern wie Christian Brand, Eike Gloth oder Marvin Grobe hat das Burgenteam zu allem Überfluss auch noch mit 469 Gegentoren vor Schlusslicht TG Münden (478) die zweitschlechteste Abwehr der Liga. Damit kann Trainer Artur Mikolajczyk alles andere als zufrieden sein: „Mir wäre es jetzt unbedingt wichtig, dass alle Spieler gesund werden. Da wir zuletzt angeschlagen in die Spiele gegangen sind, hat sich dies negativ auf die Ergebnisse ausgewirkt.“

Dabei kommt es völlig ungelegen, dass jetzt auch noch Kreisläufer Daniel Menn an einer Knieverletzung laboriert: „Ich gehe davon aus, dass er nicht spielen kann“, klagt Mikolajczyk, der mit seinem Team zu alten Tugenden mit einer starken Deckung und einem erfolgreichen Angriff zurückkehren will: „Wir müssen auch die Zuschauer mitnehmen und hoffen, dass sie uns entsprechend unterstützen.“