20190309 Burgdorf 02Kantersieg gegen die Drittvertretung des TSV Burgdorf

In einem nur für kurze Zeit spannenden Oberligaspiel hat die HSG Plesse-Hardenberg sicher mit 34:20 gegen den TSV Burgdorf III gewonnen und damit eine Duftmarke im Abstiegskampf gesetzt. Mit dem vorher noch gesperrten Tobias Ratsch, aber ohne Abwehrchef und Spielertrainer Andrius Stelmokas waren die Hannoveraner wie so häufig mit einem gemischten Kader aus erfahrenen Oberligaspielern und Talenten aus der A-Jugend angereist. Der Spielbeginn verlief zunächst ausgeglichen, beim 2:3 in der fünften Minute verzeichneten die Gäste allerdings die letzte Führung des Spiels. Das Burgenteam stand ab jetzt für den Rest des Spiels sehr sicher in der Deckung, ließ wenig zu und konnte im Angriff immer wieder zu einfachen Toren kommen.

Über 6:4 und 8:5 setzte man sich bis auf 12:7 in der 20. Minute ab. Auch in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit kamen die Gäste nicht mehr näher ran, sodass beim Halbzeitstand von 18:12 die Seiten gewechselt wurden. In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts gelang es der HSG dann, das Spiel schnell zu ihren Gunsten zu entscheiden. In den ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit gelang den Gästen nur ein einziges Tor, wodurch Plesse beim 25:13 den Sieg quasi sicher hatte. Mit dieser komfortablen Führung im Rücken konnten Kräfte geschont und im Angriff einige Dinge ausprobiert werden. Trotzdem behielt man in fasten allen Aktionen die nötige Konsequenz, sodass die Führung über 28:15 (48.) bis zum hochverdienten 34:20-Entstand sogar noch leicht ausgebaut werden konnte.

Insgesamt war es ein Spiel, in dem der HSG so gut wie alles gelang, während die Burgdorfer nicht annähernd an ihr Leistungsvermögen kamen. Die Höhe des Sieges sollte daher viel Rückenwind geben, ohne aber überbewertet zu werden. Mit 18:22 Punkten steht das Burgenteam nun deutlich komfortabler dar, als noch vor zwei Wochen. Nächsten Samstag geht es zum schweren Auswärtsspiel bei der HSG Nienburg. Die Nienburger konnten im Hinspiel mit 35:30 geschlagen werden und suchen zudem ihre starke Hinrundenform - sie werden also mit einer Menge Wut im Bauch hochmotiviert in die Partie gehen.

Für die HSG waren im Einsatz: Gees, Wedemeyer (beide TW) - Brand (12), Sültmann (5) Krebs (4), Schäfer, Menn, Herrig (je 3), Crazius (2), Büttner, Winkelmann (beide 1), Funke, Grobe, P. Schindler

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