20190504 TG Münden Herren ISaison der HSG Plesse-Hardenberg endet mit unnötiger Pleite

Mit der 13. Niederlage im 26. Spiel hat die Saison der Handball-Oberliga für die HSG Plesse-Hardenberg ein enttäuschendes Ende genommen. Beim bisher mit 0:50 Zählern punktlosen Absteiger TG Münden setzte es für den Tabellenzehnten eine völlig unerwartete 22:26 (9:12)-Pleite.

Christian Brand eröffnete den Torreigen nach 119 Sekunden, ehe Christian Grambow ausglich. Nach 20 Minuten holte sich das Burgenteam mit 7:6 durch Kreisläufer Daniel Menn noch einmal die Führung zurück. Münden wurde durch diesen Warnschuss aufgeweckt und zog bis auf 15:10 (36.) durch den zehnfachen Torschützen Tim Weinberger davon.

 Dennoch steckte Plesse nicht auf und ließ beim 17:17 (47.) durch Eike Gloth noch einmal Hoffnung aufkommen. Doch diese erstickten die Gasteber im Keim und zogen schnell wieder bis auf fünf Treffer davon. Daran ändern konnte auch nichts Christian Grambow, der die Saison mit genau 100 Toren beendete. Christian Brand, mit 183 Tore der mit Abstand beste Werfer der HSG Plesse-Hardenberg, hatte sich sein Karriereende wahrhaft anders vorgestellt.

„Wir können die Niederlage verschmerzen“, ließ HSG-Trainer Artur Artur Mikolajczyk nach dem Saisonfinale verlauten. „Wir haben ja den Klassenerhalt in der vergangenen Woche schon sicher gemacht und damit unser Ziel erreicht“, bedankte sich der Coach bei seinem Team.

Halbwegs versöhnlich ging für Mündens Trainer Matthias Linke eine ansonsten total verkorkste Saison zu Ende: „Wir wollten uns auch noch einmal gut verkaufen“, meinte der Coach, der auch in der kommenden Verbandsligasaison die Drei-Flüsse-Städter betreuen wird. – HSG Plesse: Brand (9/4), P. Schindler (4), Sültmann (3/1), Gloth, Menn (je 2), Arndt, Herrig (je 1) Die besten Werfer der HG waren Weinberger (10/1) und Grambow (5/2).

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