HSG Plesse-Hardenberg holt Ex-Duderstäder Kljak – und testet

Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hat den Ex-Duderstädter Ivan Kljak verpflichtet. Der 26-jährige Kroate hatte in seinem Heimatland in der 2. Liga gespielt. Er kann sowohl in der Rückraummitte als auch auf Linksaußen eingesetzt werden.

Der Kroate war im August 2017 mit seiner Freundin Lea ins Eichsfeld gekommen. „Er hat für die Oberliga sicherlich Qualitäten, die uns weiterhelfen werden“, berichtete der damalige Duderstädter Coach Artur Mikolajczyk. „Er ist zwar nicht so groß gewachsen, aber gut im Eins-gegen-eins und stabil in der Deckung. Er kann taktische Aufgaben schnell umsetzen. Man merkt, dass er eine gute Ausbildung genossen hat“, ließ der heutige Trainer der HSG Plesse-Hardenberg schon damals verlauten.

 

Im Oktober 2017 zog sich Kljak im Spiel des TV Jahn gegen Nienburg eine Patellafraktur im linken Knie zu. Der Neuzugang fiel dann nach seiner Operation für mehrere Monate aus. Im April 2019 machte er mit dem TV Jahn Duderstadt noch den Aufstieg in die Oberliga perfekt, ehe sich die Wege trennten. Kljak hat in der vergangenen Saison 44 Treffer für die Eichsfelder erzielt.

Möglicherweise wird der Kroate schon am Wochenende beim Testspiel der HSG in Baunatal spielen: Nach dem 30:20-Heimsieg gegen den Verbandsligisten HG Rosdorf-Grone ist das Burgenteam am Sonnabend (16 Uhr) zu Gast beim nordhessischen Drittligisten GSV Eintracht Baunatal.

Jüngst ging die HSG im Rahmen eines Team-Events mit den Wasserballern des ASC 46 Göttingen ins kühle Nass – was sich die Crew auch an diesem Wochenende viel lieber als eine Hitzeschlacht im Brutkasten der Baunataler Sporthalle gewünscht hätte. Doch der Ernst des (Handball-)Lebens ruft: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, setzt Trainer Artur Mikolajczyk Prioritäten.

Die Gastgeber haben die vergangene Spielrunde als Tabellenfünfter abgeschlossen. Am vergangenen Wochenende hatten die Nordhessen mit einem 31:25-Testspielsieg beim zukünftigen Ligakonkurrenten Northeimer HC aufhorchen lassen. Dabei ragten Gabriel und Vogel mit je sieben Toren heraus.