HSG Plesse beider HSG Nienburg gefordert
Nörten – Durch Spielverlegungen hat sich der Oberliga-Spielplan für die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg ungünstig entwickelt. Nach der 22:27-Auftaktniederlage gegen den Lehrter SV muss Plesse nun zwei Mal in Folge reisen: Am Samstag zur HSG Nienburg (Anpfiff: 19:30Uhr in der Meerbachhalle), eine Woche später zu den HF Helmstedt/Büddenstedt, mit der man das Heimrecht tauschte. Bis zur Herbstpause gibt es dann noch das Heimspiel gegen den VfL Hameln, das vom 5. Oktober auf den 3. Oktober vorverlegt wurde.

Nach der Herbstpause geht es dann mit zwei Auswärtsspielen weiter: Am 20. Oktober bei der HSG Nord und am 26.Oktober beim MTV Braunschweig. Damit bringt die HSG es in den ersten beiden Saison-Monaten auf nur zwei Heim-, aber gleich vier Auswärtsspiele.

In Nienburg steht HSG-Trainer Artur Mikolajczyck vor„einem weiteren Problem: Lukas Herale mit Muskelfaserriss und Malte Sültmann mit gebrochener Hand fallen uns aus. Ivan Kljak laboriert noch an Rückenproblemen, sodass – da wir Tom Winkelmann und Luca Lange wohl von Beginn an einsetzen – die Besetzung der Bank schwierig werden wird.“ Hinzu kommt, dass die Nienburger in eigener Halle stark spielen: Nur im ersten Oberliga-Jahr gab es mit 28:22 einen Plesse-Sieg. Die beiden anschließen-den Gastspiele an der Weser gingen 28:31 (17/18) und19:33 (18/19) verloren. „Damit das nicht wiederpassiert, müssen wir vor allem Malte Grabisch aus dem Spiel nehmen.“ Nienburgs Rückraumlinker startete am vergangenen Wochenende beim 32:27-Sieg in Stadtoldendorf schon wieder mit zehn Treffern in die neue Serie. zdz