Deutliche Niederlage für HSG Plesse-Hardenberg
Auf verlorenem Posten standen die Handball-Oberligamänner der HSG Plesse-Hardenberg, die bei der weiterhin verlustpunktfreien HSG Nienburg im zweiten Spiel eine 19:35 (8:20)-Pleite kassierten.

Bovenden - Der nach seinem Mittelhandbruch operierte Routinier Malte Sültmann fehlte der HSG an allen Ecken und Enden: So zogen die Gäste aus Nienburg dem Burgenteam schnell davon und führten nach elf Minuten mit 6:1.  „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit recht zerfahren gespielt und deutliche Schwächen aus dem Rückraum gezeigt“, musste Trainer Artur Mikolajczyk gestehen: „Das hat der erfahrene Gegner mit Tempogegenstößen schnell bestraft“, ergänzt der Coach.

Fehlende Erfahrung im Kader
Den Leistungsunterschied demonstrierten die Gastgeber ein zweites Mal, als sie mit einem eindrucksvollen 9:0-Lauf binnen fünf Minuten von 14:8 (26.) über 20:8 zur Pause auf 23:8 (34.) davon zogen und somit für die Vorentscheidung sorgten. Einmal mehr waren die Schwächephasen der HSG Plesse-Hardenberg zu großen Teilen mit der fehlenden Erfahrung des Kaders und einem enorm jungen Rückraum zu erklären, was auch der 20-jährige Tom Winkelmann bestätigte.

„Alles in allem konnten wir nicht an die gute Leistung des letzten Wochenendes gegen Lehrte anknüpfen. Wir haben jedoch gezeigt, dass wir uns selbst bei einem hohen Rückstand nicht aufgeben und weiter als Team agieren“, so Winkelmann.

Am kommenden Sonntag, 22. September, steht das Burgenteam bei den Handballfreunden (HF) Helmstedt-Büddenstedt im zweiten Auswärtsspiel in Folge erneut vor einer hohen Hürde.

Plesse: Kljak (5/2), Lange (4), Funke, Menn (je 3), Herrig (2), Pogadl, Schliesing (je 1)
Von Ferdinand Jacksch