HSG Plesse-Hardenberg geht erneut leer aus
Erneut leer sind die Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg gegangen: Am Donnerstag unterlagen sie im Heimspiel dem bisher ebenfalls punktlosen VfL Hameln mit 19:27 (7:14). Die erfreulichste Nachricht kam von Routinier Malte Sültmann, der seit seinem Mittelhandbruch und der folgenden Operation dem Burgenteam an allen Ecken und Ende fehlt: „Am kommenden Dienstag wird mir die Schiene abgenommen. Wenn alles optimal läuft, bin ich voraussichtlich im nächsten Spiel am 20. Oktober bei der HSG Schaumburg Nord wieder dabei“, sagte er.

Gegen Hameln mühte sich die die HSG redlich, lieferten fast eine ausgeglichene zweite Hälfte ab, lag aber im ersten Durchgang bereits mit sieben Treffern zurück, weil Evert (8) und Jürgens (7/3) dem Burgenteam das Leben schwer machten. „Wir haben eine super Abwehr gespielt und ein gutes Tempospiel aufgezogen“, lobte Hamelns Trainer Sven Hylmar sein Team.

Beim Burgenteam war das Gegenteil der Fall: „Wir haben im ersten Durchgang Schwächen in der Abwehr gezeigt“, sagte HSG-Coach Artur Mikolajczyk. „Man hat schon gemerkt, dass bei unserer noch jungen Truppe die Erfahrung und die Eingespieltheit fehlt. Dennoch war es ein recht ordentliches Spiel, das uns für die weitere Entwicklung helfen wird“, sagte der verletzte Torwart Marvin Kubanek. Im Tor hatte zwischenzeitlich der 40-jährige Christian Wedemeyer ausgeholfen.

HSG-Tore: Pogadl (7), Funke, Lange (je 4), Herale (3/1), Kljak (1).