HSG Plesse-Hardenberg bleibt Schlusslicht

Die Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg bleiben Tabellenletzter. Sie unterlagen im Kellerduell beim Aufsteiger TV 1887 Stadtoldendorf 17:21 (8:10) und kassierten damit im zehnten Spiel die zehnte Niederlage.

In einer hart umkämpften Partie sah HSG Plesse-Kapitän Sebastian Herrig recht schnell die rote Karte (18.), ebenso wie später Daniel Menn (46.). Der überragende Raffael Pogadl brachte mit seinem dritten Tor die HSG beim 7:6 (21.) erstmals in Führung.

Trainer Mikolajczyk sieht „deutliche Steigerung“

Vorentscheidend war dann aber die Phase, in der Stadtoldendorf von 13:12 (41.) auf 17:13 (47.) davonzog. In der Folge gelangen dem Burgenteam keine nennenswerten Korrekturen mehr.

„Dennoch haben wir eine deutliche Steigerung zumindest in der ersten Halbzeit gesehen“, resümierte HSG-Trainer Artur Mikolajczyk, der den frühzeitigen Verlust von Herrig auf der Mittelposition bedauerte. „Es wäre mehr drin gewesen. Uns fehlt dazu noch das Quäntchen Glück“, sagte der Coach.

Schindler und Wedemeyer sind wieder dabei

Patrick Schindler und Torwart Christian Wedemeyer wurden reaktiviert und stellen sich für einen Einsatz zur Verfügung, aber auch unter Mithilfe der beiden erfahrenen Akteure wurde es nichts mit dem ersten Saisonsieg. – HSG-Tore:Pogadl (9), Crazius (2), Sültmann (2/2), Funke, Menn, P. Schindler, Winkelmann (je 1). – Von Frankenstein (6/5), Grimuta (5) und Eidukonis (4) waren die besten Werfer des Siegers.