HSG Plesse-Hardenberg wartet weiter auf den ersten Saisonsieg

Für die weiterhin sieglosen Handball-Oberligamänner der HSG Plesse-Hardenberg wird nach der 24:27 (9:12)-Heimniederlage gegen die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt die Luft immer dünner. Mittlerweile trennen das Schlusslicht schon sechs Punkte von einem Nichtabstiegsplatz. Dabei legte das Burgenteam mit 5:1 (11.) recht vielversprechend los. Mit dem 6:5 (22.) legten dann die Gäste den Grundstein zum Sieg und gerieten in der Folge nicht mehr ins Hintertreffen. „Wir haben im Angriff nicht mehr als Team gespielt und wollten unsere Aufgaben nur noch mit der Brechstange erledigen“, schilderte Kapitän Sebastian Herrig den weiteren Spielverlauf.

 „Wir sind natürlich enttäuscht, zumal mehr drin war“, begann Trainer Artur Mikolajczyk seine unbefriedigende Analyse. „Die Fehlerquote im Abschluss war zu hoch, und wir haben es nicht geschafft in einen flüssigen Spielfluss zu kommen“, sagte der 40-jährige Torwart Christian Wedemeyer, der nach seinem Rücktritt vom Rücktritt der Mannschaft noch einmal helfen will.

Klassenerhalt rückt in weite Ferne

„Hätten wir das Niveau der ersten zehn Minuten gehalten, wären wir als klarer Sieger vom Platz gegangen“, war sich Rückraumspieler Tom Winkelmann recht sicher. „Wir haben zwar nicht aufgehört zu kämpfen, aber es hat eben wieder nicht gereicht“, ergänzt Winkelmann.

Damit ist das Ziel Klassenerhalt in weiter Ferne gerückt. „Dies ist allen Spielern bewusst. Wir können nur hoffen, dass wir jetzt befreit aufspielen und die Konkurrenz noch Federn lässt“, betont Winkelmann. „Wir haben jetzt nur noch krasse Außenseiterchancen“, ist sich auch Kapitän Herrig der misslichen Lage vor dem dritten Heimspiel in Folge gegen die HSG Schaumburg Nord am Sonnabend, 15. Februar, bewusst.

HSG: Sültmann (5/2), Herale, Pogadl (je 4); Menn, Herrig (je 3), Funke, Mitrovic (je 2), Winkelmann (1).