Mikolajczyk bleibt Trainer der HSG Plesse-Hardenberg

Der 44-jährige Artur Mikolajczyk hat beim Schlusslicht der Handball-Oberliga HSG Plesse-Hardenberg für eine weitere Saison als Trainer ligaunabhängig zugesagt. Damit geht der Coach des Burgenteams in seine dritte Saison. Als Co-Trainer steht ihm Malte Büttner zur Seite.

Der 44-jährige Artur Mikolajczyk hat beim Schlusslicht der Handball-Oberliga HSG Plesse-Hardenberg für eine weitere Saison als Trainer ligaunabhängig zugesagt. Damit geht der Coach des Burgenteams in seine dritte Saison. Als Co-Trainer wird Malte Büttner fungieren.

Die weitere Zusammenarbeit mit Mikolajczyk hatte sich bereits abgezeichnet, nachdem sich der aus Stettin stammende Pole erst jüngst gegenüber dem Tageblatt positiv äußerte. „Es freut mich, dass meine Arbeit und die Entwicklung der Mannschaft beim HSG-Vorstand Anerkennung findet, auch wenn wir mit der jungen Mannschaft tief unten stehen und leider bis jetzt noch nicht viel erspielen konnten“, so der HSG-Coach.

Dritte Saison für Mikolajczyk

Bis Ende Dezember 2017 stand der A-Lizenz-Inhaber in Diensten des TV Jahn Duderstadt, ehe er zu Saisonbeginn 2018/19 bei der HSG die Nachfolge von Dietmar Böning-Grebe antrat, der sich im Vorstand von Plesse-Hardenberg für den Leistungssport verantwortlich zeichnet. Für Mikolajczyk fühlte sich damals schon die Rückkehr zur HSG Plesse-Hardenberg so an, „als würde ich wieder nach Hause kommen“.

„Ich kenne den Verein und die Menschen, die sich mit dem Herzen für dessen Belange engagieren, sehr gut. Ich habe dort sieben schöne Jahre verbracht und neben dem Job als Damentrainer auch ein Talentfördertraining für Mädchen und Jungen durchgeführt“, erinnert sich Mikolajczyk.

„Die Idee, junge und talentierte Spieler aus den eigenen Reihen zu fördern und an die Seniorenmannschaft heranzuführen, entspricht unserer gemeinsamen Philosophie, die der Verein seit Jahren mit einer guten und breit gefächerten Jugendarbeit treu bleibt“, unterstrich der HSG-Coach bereits bei seinem Amtsantritt.

Kapitän Sebastian Herrig äußert sich zur Weiterverpflichtung von Mikolajczyk wie folgt. „Aus Spielersicht kann ich dem nur zustimmen. Nach dem starken Aderlass zum Ende der vergangenen Saison sehen wir einen Fortschritt innerhalb der jungen Mannschaft, der es noch an Erfahrung fehlt. Das war uns aber klar“, betont Herrig. Dietmar Böning-Grebe, sportlicher Leiter der HSG, hatte ebenfalls vor der endgültigen Zusage des Trainers sein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit Mikolajczyk bekundet.

Neun Spieler haben zugesagt

Auch Spieler Malte Sültmann, Joshua Schlüter und Tom Winkelmann hatten diese Tage für die Saison 2020/2021 ligaunabhängig zugesagt, ebenso wie bereits zuvor Jonas Arndt, Lukas Herale, Jan Crazius, Felix Funke, Jannik Mitrovic und Kapitän Sebastian Herrig. Der 20-jährige Torjäger Winkelmann begründete seine Entscheidung bei der HSG Plesse-Hardenberg zu bleiben. „Weil ich denke, dass ich mich weiter entwickeln und mehr Erfahrungen sammeln kann. Dabei ist es egal ob in der Oberliga oder Verbandsliga. Ich möchte mich weiterhin verbessern und ein fester Bestandteil des Teams werden“, sagt Winkelmann.

„Von der spielleitenden Stelle sind noch keine Informationen über den Fortgang der laufenden Saison oder den Ablauf der ab Ende April anvisierten Relegation herausgegeben worden“, sagte Robert Heidhues, Vorsitzender der HSG Plesse-Hardenberg. „Für uns bleibt festzuhalten, dass alle Sporthallen bis zum 19. April geschlossen sind und sich damit die Diskussion über die Möglichkeit von Trainingsmaßnahmen erübrig hat. Damit können wir leider auch unser Ostercamp, welches wir in den Vorjahren für die Jugendlichen angeboten haben, nicht durchführen“, betont Heidhues.

Statement des Trainers

So begründet Artur Mikolajczyk seine weitere Zusammenarbeit mit der HSG Plesse-Hardenberg:

„Für die meisten meiner Spieler kam die Oberliga zu früh, dafür konnten sich meine Jungs Woche für Woche gegen starke Gegner behaupten und durch das Training weiter entwickeln. Diese Erfahrung wird ihnen keiner mehr nehmen können. Meine Philosophie war schon immer, die Spieler weiter zu entwickeln.

Dazu braucht ein Trainer zwei bis drei Jahre je nach Situationen und Spielermaterial. Die Jungs wollen vorankommen, und ich habe ihnen immer noch was anzubieten. Daher habe ich mich entschieden bei Plesse weiter zu machen. Jetzt gilt es den Kader zusammenzuhalten und nach wie vor weiter hart zu arbeiten. Irgendwann will man auch einmal ernten.“