HSG Plesse-Hardenberg meldet erneut für die Oberliga

Nach der Entscheidung des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN), die laufende Saison abzubrechen und keine Absteiger zu benennen, hat auch die HSG Plesse-Hardenberg erneut für die Handball-Oberliga gemeldet. Das gab der Vorsitzende der HSG, Robert Heidhues, am Donnerstag bekannt.

 Die Würfel sind gefallen: Nach der Entscheidung des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) die laufende Saison abzubrechen und keine Absteiger zu benennen, hat auch die HSG Plesse-Hardenberg erneut für die Handball-Oberliga gemeldet. Das gab der Vorsitzende der HSG, Robert Heidhues, am Donnerstag bekannt.

„Nachdem es in der abgebrochenen Oberligasaison keine Absteiger geben wird, meldet auch die HSG Plesse-Hardenberg in der kommenden Spielzeit wieder für diese Spielklasse“, sagt Heidhues.Fast durchgängig durch alle Ligen haben verschiedene Sportverbände die unvollendete Saison so gewertet, dass es keine Absteiger aus den jeweiligen Ligen gibt. Dieser Vorgehensweise hat sich auch der HVN angeschlossen.

Die Herrenmannschaft der HSG Plesse-Hardenberg hatte zum Zeitpunkt der Spielbetriebsunterbrechung lediglich drei Unentschieden in der Oberliga Niedersachsen eingefahren. Auch wenn die Rückspiele gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte noch ausstanden und die Mannschaft zuletzt einige Spiele enger gestalten konnte, standen die Zeichen für die nächste Saison eher auf einen Start in der Verbandsliga.

Schwierige Entscheidung

„Vor diesem Hintergrund haben es sich die Verantwortlichen der HSG nicht leicht gemacht, erneut für die Oberliga zu melden. Letztendlich gaben aber die Rückmeldungen aus der Mannschaft, die in großen Teilen auch den Kader der nächsten Spielzeit stellen wird, den Ausschlag“, betonte Heidhues.„Die Moral der Truppe hat über die ganze Saison gestimmt – deshalb sind wir uns einig, das Projekt Oberliga noch mal gemeinsam anzugehen“, sagt HSG-Mannschaftsführer Sebastian Herrig. Gerade die jungen Spieler hätten sich im Verlauf der vergangenen Saison weiterentwickelt, bestätigt Herrig den Eindruck von Trainer Artur Mikolajczyk, der bereits für ein weiteres Jahr verlängert hat.

Spieler wollen dazulernen

„Meine Philosophie war schon immer, die Spieler weiter zu entwickeln. Dazu braucht ein Trainer zwei bis drei Jahre. Die Jungs wollen vorankommen und ich habe ihnen immer noch was anzubieten. Daher habe ich bei der HSG Plessen-Hardenberg verlängert“, betont Mikolajczyk. Somit kommt es in der kommenden Saison auch wieder zu einem südniedersächsischen Oberligaderby zwischen der HSG Plesse-Hardenberg und dem TV Jahn Duderstadt.