logo hsg nienburgHSG muss zum starken Aufsteiger
Die HSG Nienburg muss in der kommenden Oberliga-Partie zum starken Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg reisen. Am Sonnabend um 19:30 Uhr beginnt das schwierige Unterfangen für die Rot-Schwarzen. Die Kreis-Göttinger rüsteten zur letzten Verbandsliga-Saison ordentlich auf und konnten hinter der Drittvertretung des TSV Burgdorf ganz souverän den zweiten Aufstiegsplatz ergattern.

Mit Torhüter Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp, Christian Brand und Jan-Niklas Falkenhain besitzen die Kreis-Göttinger gleich drei Spieler mit höherklassiger Erfahrung, die in einem Spiel auch mal den Unterschied machen können. "Plesse verfügt über viele starke Einzelspieler, die von ihren individuellen Qualitäten leben. Da müssen wir von Beginn an den Zugriff bekommen und deren Kreise einengen", hat Trainer Dirk Pauling die Stärken des Gegners analysiert.

War es bei der HSG in den letzten Jahren eher unüblich gleich zu Anfang des Spiels hellwach zu sein, so scheinen die Pauling-Schützlinge zu dieser Saison etwas geändert zu haben. In den bisherigen Partien gelang es Steffen Kaatze & Co. ihre Gegner sofort unter Druck zu setzen. Dies wird auch in Plesse dringend nötig sein, denn die bisherigen Ergebnisse des Gegners lassen sich sehen. Auch der Derby-Sieg gegen die HG Rosdorf-Grone wird weiteren Auftrieb für die Mannschaft von Trainer Dietmar Böning-Grebegeben. Aber auch die bisher ungeschlagenen Nienburger werden mit viel Selbstbewusstsein auf ihren Gegner treffen und versuchen die zwei Punkte mit an die Weser zu nehmen.

Personell stehen Pauling die gleichen Spieler wie in der Vorwoche beim deutlichen Sieg gegen die SG Börde-Handball zur Verfügung. Kapitän Daniel Fromme fällt weiterhin verletzt aus und Linkshänder Manuel Rasch ist im Urlaub. Dafür rückt Niko Rohlfs als Option für die rechte Außenbahn aus der "Zweiten" mit in den Kader. Die HSG setzt wieder einen Fanbus ein, der von dem BBS-Parkplatz gegenüber der Meerbachhalle startet. Abfahrtzeit und weitere Infos können der HSG-Homepage entnommen werden.

(Text: C. Koop)