05112016 hameln vorbericht awesaAuswärtstournee startet in Plesse
VfL vor „hammerharten“ Wochen
Danach geht’s nach Nienburg und Duderstadt / Sohl: „In der Abwehr muss wieder unsere Mauer stehen“. Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln stehen vor harten Wochen. An den nächsten drei Wochenenden müssen die Hamelner drei Mal auswärts antreten. Und die Aufgaben haben es in sich. Nach der Partie beim Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg geht es nach Nienburg und Duderstadt.

„Die Auswärtstournee hat es natürlich in sich. Das könnten auch drei ertraglose Fahrten werden. Die nächsten Wochen werden sehr spannend werden“, berichtet Hamelns Trainer Henning Sohl vor dem Auswärts-Dreierpack. Personell sind Vorzeichen weiterhin alles andere als gut. So wird Jannis Pille weiterhin ausfallen. Auch Kapitän Torben Höltje und Jannik Henke sind weiterhin angeschlagen. Das Mitwirken von Heiko Heemann beim Liga-Neuling Plesse ist aktuell noch ungewiss. „Ich habe heute noch keine Ahnung, wie wir das Spiel dort gewinnen wollen. Doch wir werden sicherlich alles dafür tun. Wir fahren jedenfalls nicht als Favorit zur HSG Plesse-Hardenberg“, berichtet Sohl. Beide Teams haben aktuell 9:5-Zähler auf dem Konto. Vor heimischem Publikum ist die Handballspielgemeinschaft noch ohne Punktverlust. Alle vier Heimspiele wurden souverän gewonnen. Unter anderem wurde die HSG Nienburg mit einer 26:33-Packung auf die Heimreise geschickt. „Die flöten mir schon eine Menge Respekt ein. Mit Christian Wedemeyer haben die einen überragenden Keeper. Das wird für uns eine extrem schwierige Aufgabe“, weiß Sohl und ergänzt: „In der Abwehr muss wieder unsere Mauer stehen. Das ist im Moment unsere Lebensversicherung. Im gesamten Team muss Olli Glatz im Moment mit seiner Erfahrung vorne weg gehen. Das hat er letzte Woche gegen Rosdorf-Grone schon eindrucksvoll bewiesen.“

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Auf die VfL-Abwehr um Patrick Künzler und Jasper Pille wartet in den nächsten Wochen Schwerstarbeit.