18112016 helmstedt vorbericht hnaBurgenteam zwei Mal in drei Tagen gegen Helmstedt
Das Rückspiel vor dem Hinspiel
Nörten / Bovenden. In der Handball-Oberliga trifft die HSG Plesse-Hardenberg am Freitag (20.30 Uhr in Bovenden) und nur zwei Tage später, Sonntag ab 17 Uhr im Gymnasium Julianum, auf den Tabellen-13., die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt. Das Rückspiel in Bovenden war schon im ursprünglichen Spielplan auf den 18. November vorgezogen worden, das Hinspiel wurde dann vom 1. Oktober auf den 20. November verlegt, so dass es nun zur Doppelveranstaltung kommt.

Trainer Dietmar Böning-Grebe weist darauf hin, dass „diese ungewöhnliche Konstellation natürlich beide Mannschaften gleichermaßen betrifft. Es hat also keiner einen Vorteil und keiner einen Nachteil“.

Die Handballfreunde spielten zuletzt 2010/11 und 11/12 zusammen mit dem Burgenteam in der Verbandsliga. In den vier Spielen jener Tage siegte jeweils der Gastgeber (die HSG: 31:30 und 31:23; die HF 30:29 und 31:30). Allerdings ist das, weil mittlerweile fünf Jahre her, Schnee von gestern. So sind die Handballfreunde für das Burgenteam genau genommen wieder Neuland.

Deswegen gibt Böning-Grebe für Freitag die Order aus: „Wir müssen unser Spiel machen!“ Abstellen will der Coach die zuletzt an den Tag gelegte Schwäche zwischen der 40. und 50. Minute. „Wir haben das in Northeim und gegen Hameln noch auffangen können. In Duderstadt ist uns das aber nicht mehr gelungen.“

Zu überdenken sei auch seine bisherige Praxis, den Leistungsträgern nach dem Seitenwechsel eine Pause zu gönnen, um sie für die letzten Minuten fit zu halten. Verbesserungsbedarf hat der Trainer auch im Unterzahlspiel entdeckt. „Wir müssen in solchen Situationen die Geduld aufbringen, auf den sicheren Abschluss zu warten, anstatt Ballverluste zu riskieren.“

Die personelle Lage hat sich etwas entspannt: Thomas Reimann und Marvin Grobe kehren in den Kader zurück. Mit Malte Jetzke rechnet der Trainer zwar noch nicht für Freitag, hofft aber, ihn Sonntag einsetzen zu können.

Die Handballfreunde kommen mit einer ausgeglichenen Auswärtsbilanz: 5:5 Punkte und 128:146 Tore. Da aber die HSG das stärkste Heimteam ist, peilt Böning-Grebe den sechsten Heimsieg an. „Und dann sehen wir am Sonntag weiter.“ (zdz)

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In Bedrängnis: Thomas Reimann - hier beim 22:21-Heimsieg über den VfL Hameln - hat seine Verletzung auskuriert und kann gegen Helmstedt wieder auflaufen. Archivfoto: zhp