Plesse hat die Spitzenspiele hinter sich, Sonntag kommt Schaumburg-Nord
27112016 schaumburg vorbericht hnaJetzt auf keinen Fall nachlassen
Nörten / Bovenden. Bis zum offiziellen Hinrunden-Ende am 15. Januar bekommen es die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg nur noch mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu tun. Für den Tabellenvierten also eine Zeit zum Verschnaufen?

Eben davor warnt HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe: „Wenn wir jetzt gegen Schaumburg-Nord antreten (Sonntag, 17 Uhr, Bovenden), dann soll bitte niemand glauben, es werde gegen den Tabellenelften leicht. Die HSG hat immerhin gegen Nienburg und in Wittingen nur ganz knapp verloren. In Soltau gewann sie 29:26, und zuletzt daheim gleich 34:23 über die SG Börde.“ Auch einen Tabellenelften, fordert Böning-Grebe, müsse man ernst nehmen. „Nur mit einer bis zum Schluss konzentrierten Leistung werden wir die weiße Heimweste behaupten können.“

Gloth ist wieder fit

Personell geht es weiter aufwärts: Der in Helmstedt zur Pause angeschlagene Eike Gloth hat im Training schon wieder Gas gegeben. Allein hinter Malte Jetzke steht nach wie vor ein Fragezeichen.

Der Gast, der die vorige Oberliga-Saison als Sechster (37:27 Punkte) beendete, vollzog personell vor dieser Serie einen Schnitt. Sieben Spieler des Vorjahres stehen nicht mehr im Kader, darunter auch der torgefährliche Mittelmann Johannes Sonneborn, (67 Tore in 28 Spielen). Der neue Kader - 14 Feldspieler und drei Torhüter - hat noch nicht richtig Tritt gefasst.

Aus sieben Heim- und nur drei Auswärtsspielen holte er bei 295:285 Toren 8:12 Punkte. Torgefährlich ist er vor allem von den Außenpositionen. Von links wie rechts fielen bereits 138 Tore, 42 mehr als aus dem gesamten Rückraum.

Dennoch will Böning-Grebe seine Abwehr nicht extra auf die Außen einrichten. „Wir werden situationsbezogen handeln und nach der jeweiligen Spielentwicklung von einem System ins andere wechseln.“ (eko)

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Normales Wochenende: Nach dem doppelten Einsatz vergangenen Freitag und Sonntag gegen Helmstedt, muss Sebastian Schindler (am Ball) mit seiner HSG nun nur ein Mal ran. Archivfoto: zje